Berichte

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen über besondere Ereignisse und Highlights in unserem Vereinsleben berichten, die sich in diesem Jahr ereignet haben.

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Wanderfreizeit in Garmisch-2020

Blühfläche-2020

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Wanderfreizeit in Garmisch-Partenkirchen – 2020

Was zunächst nicht als Wanderwoche geplant war, entpuppte sich im Laufe der Zeit doch dazu. So fuhren 19 Mitglieder des Vereins am 30. August nach Schlattan bei Garmisch-Partenkirchen. Unter ihnen auch 5 jüngere Wanderfreunde/-innen, die an den Sonntags-wanderungen auf dem Kassel-Steig teilgenommen und sich im letzten Jahr dem Verein angeschlossen haben. Um es vorweg zu nehmen,

die Wanderwoche mit dem Verein hat ihnen sehr gut gefallen

Am Montag stand eine Wanderung von Krün über die Esterbergalm zurück nach Schlattan auf dem Programm. Gestartet wurde an dem „Merkel–Obama Tisch“, von dem aus es stetig aufwärts über die neue Finzalm zur Esterbergalm ging. Nach der Einkehr ging es zum Gschwandtnerbauer und weiter nach Schlattan. Simone und Thomas haben auf diesem Weg noch einen Abstecher über den Roßwank zum Wank-Gipfel gemacht. Die Einlauftour von 17 bzw. 22 km war somit gelungen.

Während die ältere Generation am Dienstag das Regenwetter mit einem Ausflug nach Oberammergau und zum Kloster Ettal umgangen haben, war die jüngere Generation in der Höllentalklamm unterwegs nach dem Motto: „Da ist es ja sowieso nass“!

Am Mittwoch besserte sich das Wetter und für alle stand eine Wanderung im Gaistal an, die uns bis zur Tillfuss-Alm und wieder zurück führte. Über den weiteren Verlauf der Woche mit seinen Highlights lassen wir Wanderfreund Thomas von der jüngeren Garde berichten.

Am Donnerstag startete eine kleine Gruppe verwegener Wanderer des Wandervereins Niederkaufungen in Ehrwald in Österreich zum Gipfelsturm auf die Zugspitze. Los ging es um 08.00 Uhr an der Talstation der Ehrwaldbahn, um mit der ersten Gondel nach oben zu schweben. Geplant war die sogenannte „Gatterl-Tour“, einer mittelschweren und relativ schnellen Tour zur Spitze, die Auf- und Abstieg an einem einzigen Tag möglich macht. An der Bergstation wurden die Stöcke ausgepackt, ging es jetzt zu Fuß langsam steiler werdend nach oben. Bei bestem sonnigem Wetter kämpfte sich die Gruppe langsam den Berg hinauf. In Sichtweite des „Gatterls“, einer Scharte im Wettersteinkamm, die gleichzeitig Grenzübergang zwischen Österreich und Deutschland darstellt, stießen wir auf die erste größere Herausforderung. Ein Stück des Weges, nicht steinig, eher schlammig, steil und äußerst rutschig, hier wurden Wanderer gesichtet, die das Teilstück auf allen Vieren passieren mussten. Danach ging es gemächlich weiter zur Knorrhütte, wo eine kurze Einkehr geplant war, um den bisherigen Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. Nach der kurzen Pause ging es steil weiter bergauf bis zum Zugspitzblatt, wo wir das einzige, nur noch Tennisplatzgroße Schneefeld queren mussten. Vom Zugspitzblatt wählten wir für den Rest des Weges bis zur Spitze die Gletscherbahn. Hier konnten wir die emsigen, ameisengleichen Kraxler bewundern, die in nicht unerheblicher Anzahl, oft pausierend, den mühsamen Aufstieg zum Gipfel wagten. Nach 8 h kombinierten Aufstieges erreichten wir den Gipfel und ließen es uns nicht nehmen, kühn den Abstecher zum Gipfelkreuz zu wagen, um ein paar Erinnerungsfotos zu schießen. Pünktlich mit der letzten Gondel der Tiroler Zugspitzbahn ging es dann wieder runter nach Ehrwald, wo wir mit dem Bus wieder zum Ausgangsort zurück-kehrten.

Sämtliche beschriebenen Seilbahnen/Busfahrten sind mit einem erhältlichen Kombiticket machbar. Alles in allem wurden 9,5 h benötigt, davon 5 3/4 h reine Wanderzeit mit 1315 HM auf 11,5 km Wanderdistanz. Die Strecke ist eine gut machbare Wanderung, die Kondition und Trittsicherheit erfordert. Wir hatten viel Spaß und konnten bei diesem herrlichen Wetter tolle Einblicke in diese majestätische Bergwelt erhaschen.

Am Freitag war unser „Flugtag“ eingeplant. Bianca hatte schon von Zuhause Kontakt aufgenommen und so konnte dieser Termin kurzfristig vereinbart werden. Treffpunkt war in unmittelbarer Nähe der Kreuzeckbahn, mit der es zur Gipfelstation ging. Nachdem Bianca, Claudia und Simone eingewiesen waren, es war allerdings nicht ihr erster Tandemflug, ging es mit einer herrlichen Sicht auf Garmisch-Partenkirchen über den Rießersee hinunter zum Ausgangspunkt. Die 3 mutigen Wanderfreundinnen konnten von der übrigen Wanderschar vom Gipfel des Wank aus beobachtet werden.

Am Samstag haben Simone und ich die Alpspitze über den Alpspitz-Ferrata Klettersteig erklommen. Los ging es an der Bergstation der Alpspitzbahn. Vom Osterfelderkopf gelangt man nach einem kleinen Spaziergang zum Einstieg des gut gesicherten und als leicht eingestuften Klettersteigs. Hier wurden Helm und Klettersteigset angelegt und dann ging es über diverse Leitern, Klammern und Trittstifte, immer gut am Drahtseil gesichert, in 2 1/2 h hinauf zum dekorativen Gipfelkreuz. Die Strecke war angesichts des tollen Wetters außerordentlich gut frequentiert und bot tolle Ausblicke in das Tal von Garmisch-Partenkirchen und später dann ins Höllental und auf den Jubiläumsgrat. Der Abstieg über den Nordwandsteig wurde subjektiv sogar als schwerer empfunden, hier herrscht am Kar sehr loses Geröll vor und die einzelnen Passagen sind nicht so gut versichert wie auf der Alpspitz-Ferrata. Hier sind auch 2 kürzere Tunnel zu durchlaufen, das Mitnehmen von etwas Licht schadet hier nicht! Nach 4 1/2 h gelangten wir erschöpft, aber glücklich und zufrieden wieder an die Bergstation.

Während Simone und ich diese Klettertour absolvierten waren Bianca, Claudia, Alfred, Klaus und Manfred in der Leutaschklamm und auf Wanderung um den Schartenkopf.

Für einen Teil der Gruppe war die Wanderwoche hiermit beendet und die Abreise am Sonntag stand bevor.

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Für den Rest der Gruppe standen noch Wanderungen um den Ferchensee und Lautersee sowie eine Planwagenfahrt von Scharnitz zum Isar-Ursprung an. Den Abschluss einer erfolgreichen Wanderzeit bildeten eine Wanderung um den Barmsee und auf den Herzogenstand.

 

Danke sagen müssen wir noch Inge und Werner, die diese schöne Zeit organisiert hatten.

Sollten wir mit dieser etwas anderen Wanderwoche,

Zugspitze – Alpspitze – Tandemflug,

das Interesse jüngerer Wanderfreundinnen und Wanderfreunden geweckt haben, können diese sich gern bei uns melden. In der Gruppe wandern macht immer Spaß.

AM/TA

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Blumiger Gruß an Wanderer / innen

An vielen Stellen in Kaufungen grünt und blüht es in diesen Tagen ungewohnt üppig.

So dachte auch unser Hüttenwart Gerhard Schmelzer für unseren Wanderverein eine Blühfläche auf unserem Grundstück am Steinertsee einzusäen. Dies brauchte zwar etwas Zeit, sich zu entwickeln, dann aber bildete sie eine dauerhafte und stabile Fläche.

Zu sehen sind neben unserem prächtigen Weinberg, der von unseren Wanderfreunden Dieter Ruppelt und Thomas Heyner gepflegt wird, zwei große Blühflächen, ein wunderbarer blühender Bestand an Blumen.

Ein schöner Gruß nicht nur für die vielen Wanderer/innen, die am Steinertsee und damit unserer Weinberghütte vorbeiwanden und sich am farbenfrohen Bild erfreuen können, sondern diese Blühfläche ist auch ein bedeutsames Nahrungsangebot für sehr viele Insekten. Insbesondere Hummeln und viele Arten von Schmetterlingen sind zu sehen, freut sich auch der NABU, unser Nachbarverein und dankt dem Verein, und damit unserem Gerhard für diese Initiative.

Es wird sich sicherlich eine mehrjährige attraktive Blühfläche entwickeln, unsere Weinberghütte bereichern und damit einen wertvollen Beitrag zur Erhöhung der Biodiversität leisten, an der wir alle uns erfreuen können. Wir wollten dadurch die Schönheit und Wichtigkeit solcher Naturrefugien allen Interessierten näherbringen und gleichzeitig unsere Anlage an unserer schönen Weinberghütte attraktiver gestalten.

Vielen Dank an alle Helfer.

ESch/GSchm