Berichte

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen über besondere Ereignisse und Highlights in unserem Vereinsleben berichten, die sich in diesem Jahr ereignet haben.

Auf dieser Seite sind nachstehende Berichte zu lesen:

Neujahrsbegrüßung-2020

Jedermann Wanderung auf dem Kassel-Steig

 

 

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Neujahrsbegrüßung-2020

Schon als liebe, alte Tradition bekannt, lud auch in diesem Jahr der Vorstand des Wandervereins Niederkaufungen zur Neujahrsbegrüßung ein. Über eine sehr gut besuchte Veranstaltung konnten wir uns freuen. Die Musikgruppe „Gute Laune“ eröffnete mit ihren Liedern stimmungsvoll den festlichen Vormittag.

„Wandern und Bewegung, ein Beitrag zur gesunden Lebensführung, Wandern kann so vielseitig sein und Spaß machen – ob allein oder in der Gruppe“ stellte Erika Schützenmeister als unser diesjähriges Motto über ihren Vortrag. Dann begrüßte sie die Wanderfreunde, die geladenen Ehrengäste und Kaufunger Bürger. Sie dankte zunächst allen stillen Helfern, die dazu beigetragen haben, das diesjährige Motto unseres Vereins mit Leben zu erfüllen.

Es folgte ein ausführlicher Jahresrückblick auf das Wanderjahr 2019. Unser Wanderplan weist auch 2020 wieder ein volles Programm auf. Die 1. Vorsitzende wies insbesondere darauf hin, dass wir in diesem Jahr unser 70-jähriges Vereinsjubiläum im Rahmen unseres Sommerfestes am 12.7.2020 feiern können, darauf können wir stolz und dankbar sein. Unser Verein sieht mit Zuversicht, Tatkraft, Vernunft, Anstand und Solidarität in die Zukunft. Darauf sind wir stolz, also packen wir an und leben unsere Träume, pflegen die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in unserem Verein.

In diesem Sinne wünschte der Vorstand allen Optimismus, Mut und Tatkraft, Lust auf Zukunft und viel Glück im neuen Jahr.

Grußworte von Herrn Bürgermeister Ross, von Frau Zimbardo von der kath. Kirche, von Herrn Hubert Thorwirth -1. Vorsitzender von dem HWGHV Gesamtverein- und Herrn Henning – 1. Vorsitzender des Oberkaufunger Zweigvereins- rundeten die Begrüßung der Gäste ab.

Der festliche Rahmen bot auch Gelegenheit, Mitgliedern, die seit vielen Jahren mit ihrer Arbeit dem Verein zur Verfügung standen, zu ehren. Die Laudatio dazu wurde von unserem Wanderwart Alfred Meißer vorgetragen, der die zu Ehrenden damit überraschte: Es wurden geehrt: mit der silbernen Ehrennadel Inge Kaiser mit der bronzenen Ehrennadel Dieter Ruppelt und Helge

Durch den 1. Vorsitzenden des Gesamtvereins, Herrn Hubert Thorwirth wurden Günther Schützenmeister, Ilse Scharf und Klara Söllner die Ehrenurkunde des Gesamtvereins verliehen , Voraussetzung dafür ist der Besitz der Goldenen Ehrennadel des Vereins und weitere 5 Jahre aktive Arbeit im Verein.

Seit Jahren ist es gute Tradition, daß wir bei der Neujahrsbegrüßung eine Sammelaktion starten. Unsere Sammlung ging dieses Jahr an den Verein „Nähen für starke Herzen e.V“ Dieser Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, den Frühchen, kranken Kindern und deren Familien den Alltag im Klinikum Kassel, durch fröhliche, bunte, selbstgenähte Kleidung, etwas schöner zu machen. Es kam eine schönes Sümmchen zusammen, das wir demnächst noch überreichen werden. Die Vertreterinnen dieses Vereins haben sich sehr gefreut und bedankten sich recht herzlich.

Dieses Jahr wollen wir zusätzlich noch eine Besonderheit in Angriff nehmen : Als Naturmenschen setzen wir uns intensiv für die Erhaltung der Natur ein. Deswegen werden wir auch den Krefelder Zoo unterstützen und helfen, ihr tragisches und trauriges Schicksal zu meistern. Als Programmpunkt hatten wir die Chariot Gospel Singers eingeladen. Die musikalischen Darbietungen haben unserer Veranstaltung einen außergewöhnlichen Rahmen gegeben. Dabei ist besonders hervorzuheben die Musikalität, das Engagement des Vortrages und die Fröhlichkeit, die die Sängerinnen und Sänger ausstrahlten.

Zum Abschluss lud die 1. Vorsitzende zum Imbiss ein, der von unseren Vergnügungswarten Herbert Hoffmann mit seinen Helfern wie alljährlich köstlich und abwechslungsreich vorbereitet wurde.

Eine gelungene stimmungsvolle Feier ging dann wieder zu Ende, alle gingen fröhlich und begeistert wieder nach Hause. Alle waren sich einig, wir treffen uns in 2021 wieder an gleicher Stelle zu einem fröhlichen Beisammensein.

ESch

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Jedermann – Wanderung auf dem Kassel-Steig in 2019 und 2020

„Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

Unter diesem Motto stellt der Wanderverein Niederkaufungen in diesem Jahr unser Wanderziel 2019 der Jedermann-Gruppe. Wir wollen in den Jahren 2019 und 2020 den 157 km langen Kassel-Steig erwandern. Um mehr Mitwanderer zu gewinnen, wollen wir entgegen der Vorjahre nicht am Mittwoch sondern am Sonntag unsere Wanderungen durchführen. Auch haben wir eine gezielte Werbung für unsere Wanderungen in die Tageszeitung (HNA) einstellen lassen.

1. Etappe

2. Etappe

3. Etappe

4. Etappe

5. Etappe

6. Etappe

7. Etappe

8. Etappe

 

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1. Etappe.

Am Sonntag, den 14. April trafen sich 26 Wanderinnen und Wanderer bei strahlendem Sonnenschein aber niedrigen Temperaturen zur ersten Wanderung von Kaufungen nach Wellerode. Unser zusätzliches Werben in der Tageszeitung war erfolgreich, denn neben 13 Wanderer aus dem eigenen Verein haben sich 13 weitere Wanderer aus dem Raum Kassel uns angeschlossen. Nachdem die Pkw’s für die Rückfahrt vom Wanderziel umgesetzt waren, startete die Wandergruppe gemeinsam an unserer Weinberghütte am Steinertsee – hier wurden wir mit einem frischgebrühtem Kaffee begrüßt. Unser Weg führte uns zur Haltestelle Oberkaufungen – mit einem Hinweis unseres Wanderführers Alfred auf das Jahreswandertreffen am 27.04. – weiter durch schmale Oberkaufunger Gassen vorbei an der Stiftskirche zu einem steilen Anstieg bis zur Querung der B 7 bei der Ziegelhütte. Wir folgen dem Panoramaweg mit schönem Blick auf Kaufungen, dem Stiftswald und Söhre und passierten die ehemalige Gaststätte „Am Setzebach“. Bei einem leichten Anstieg folgten wir dem Kassel-Steig durch eine Waldstrecke, dann weiter am Waldrand entlang mit schöner Aussicht auf Vollmarshausen. Das Wandern verbindet und Freude macht, dies konnte man an den netten Gesprächen sehen, die sich zwischen unseren Gästen und Mitgliedern des Vereins entwickelten. „ Wo muntere Reden sie begleiten, da geht auch das Wandern munter fort.“ So erreichten wir unser Ziel Wellerode sogar früher als erwartet. Leider konnten nicht alle Teilnehmer mit uns zu unserem Abschluss in der Weinberghütte zurückkehren. 2 Wanderfreundinnen – Erika und Liesel- erwarteten uns mit Würstchen und Kaffee und Kuchen. Fazit: Es war ein schöner Tag mit gemütlichem Ausklang. Wir freuen uns auf die 2. Etappe mit hoffentlich wieder vielen Mitwanderern/-innen am 19. Mai.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Die Wandergruppe startet
2 – unterwegs im Stiftswald
3 – vor Wellerode

 

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  1. Etappe auf dem Kassel-Steig

Schon in der Woche vor der Wanderung waren wir überrascht über das besondere Interesse an der Wanderung auf dem Kassel-Steig. Nach zweimaliger Veröffentlichung in der HNA trafen sich am Sonntag, 19. Mai, 32 Wanderinnen und Wanderer in Wellerode zur zweiten Etappe. Die Anfahrt mit dem Bus vom Platz der Deutschen Einheit klappte gut, in Lohfelden stiegen weitere Wanderer zu. Wanderfreundin Ilona H. erwartete uns bereits in Wellerode. Um es vorweg zu nehmen, das Wetter war den ganzen Tag ausgezeichnet. Wie sagte doch unser Wanderführer Alfred: „Der liebe Gott war ja auch ein Wanderer“!

Nach einem kurzen Anstieg auf der Goethestraße erreichten wir ein historisches Stück unseres heuti-gen Wanderweges; ca. 500 m ging es nun weiter auf der ehemaligen Trasse der früheren Söhrebahn, die von 1912 bis 1966 von Kassel-Bettenhausen nach Wellerode-Wald führte und in dieser Zeit Perso-nen und Güter beförderte. Der Güterverkehr wurde endgültig 1971 eingestellt. An diesem Wegstück steht ein Steinkreuz, das 1982 dort aufgestellt wurde. Es wurde im Juli 1980 nach einem Hochwasser im nahe gelegenen Steinbach gefunden. Fachleute gehen davon aus, dass es sich um ein Sühnekreuz handelt, welches um 1500 entstanden ist. Der Weg führte uns weiter durch Wiesen und Felder hinauf zum Wald. Nach der Überquerung des Steinbaches kamen wir an eine Wegkreuzung und folgten von hier aus dem Durchgangswanderweg X3 – Wildbahn. Dieses Teilstück sollte unserem Wanderführer Alfred zum Verhängnis werden. Er hatte vor lauter Abfrage der Essenswünsche seinen Blick auf die Speise-karte gerichtet und dabei einen über den Weg hängenden Baum nicht gesehen, ihn aber mit der Stirn voll getroffen. Es folgte: Hinfallen – aufstehen – schütteln, weiter ging es. Auf dem folgendem Weg bis zum Wanderparkplatz Herchenbachtal mit der Schutzhütte, an der eine längere Rast erfolgte, be-staunten wir zahlreiche Kunstwerke der „Ars Natura“ Wanderstrecke. Mit einem herrlichen Blick in und über das Kasseler Becken ging es am Waldrand weiter in Richtung Autobahn. Nun kam ein wei-terer Anstieg zum Kiliansblick und dem Ausgangspunkt des „Energieweges Söhre“ im Windpark Söhrewald. Der letzte Anstieg war geschafft und nach kurzer Rast ging es abwärts nach Fuldabrück-Dörnhagen. Auf dem Teilstück entlang des Waldes und der Bebauung von Dörnhagen haben wir dann noch eine Besonderheit entdeckt, die erwähnt werden muss. Ein Anwohner, der den Wanderern gut gesonnen ist, hat an seiner Grundstücksgrenze zum Wanderweg hin einen Stuhl mit einer Gertränke-kiste, einer kleinen Kühltasche mit Süßigkeiten und einer Hinweistafel aufgestellt, dass man bei ihm auch einen Kaffee bekommen kann. Nach dem Bestaunen der ca. 600 Jahre alten Eiche am Ortsrand erreichten wir das Gasthaus „Zur hessischen Schweiz“. Hier war man, dank unserer Vorbestellung, bestens vorbereitet.

Der Rest ist schnell geschildert. Die Rückfahrt zum Platz der Deutschen Einheit hat bestens geklappt und wir können nur hoffen und gehen eigentlich davon aus, dass die Wanderung allen Spaß gemacht hat. Sollten wir einige der 20 Gastwanderinnen und Gastwanderer bei der dritten Etappe am 23. Juni wieder begrüßen können, haben sich die Arbeit und die Organisation gelohnt.

Bis dahin eine gute Zeit und „Frisch Auf“.

 

Die beigefügten Bilder zeigen:

1 – Die Wandergruppe auf der Trasse der Söhrebahn
2 – Blick auf das Kasseler Becken
3 – Rast an der Herchenbach-Hütte

4 – Wandergruppe in der Söhre
5 – Angebot eines Wanderfreundes

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3. Etappe auf dem Kassel-Steig

Am Sonntag, dem 23. Juni trafen sich 14 Wanderinnen und Wanderer auf dem Platz der Deutschen Ein-heit und fuhren mit dem Bus nach Fuldabrück-Dörnhagen. Die beginnende Urlaubszeit und die ange-kündigten Tagestemperaturen von 30 Grad waren wohl ausschlaggebend für die geringe Teilnahme. So waren es 7 Vereinsmitglieder und 7 Gäste die dem Aufruf von Wanderführer Alfred M. gefolgt sind. Los ging es an der Landbrauerei in Dörnhagen. Schnell waren wir auf der Brücke über die A7 und gingen in Richtung Guntershausen. Noch vor dem Bahnübergang der Strecke Kassel – Bebra trafen wir auf die erste Sehenswürdigkeit, den „Märkerstein“. Es handelt sich um einen Grenzstein aus dem Jahr 1564, der eine besondere Bedeutung hat. Im Schatten der Bäume wurde auch schnell eine Getränkepause eingelegt; bei den Temperaturen sollten noch mehrere folgen. An der Eisenbahnbrücke wies Wanderfreund Alfred auf eine Markierung hin, die den Hochwasserstand vom 17. Mai 1943 anzeigt; dem Tag der Flutwelle durch die gesprengte Mauer der Edertalsperre. An der gleich danach folgenden Brücke über die Fulda erinnert eine Gedenktafel an eine grausame Begebenheit aus dem Jahr 1924/25. Die nächste Rast wurde an der Märchenfigur „Sterntaler“ eingelegt. Der Ort Guntershausen lag schnell hinter uns und es ging nun ein Stück an der Bauna entlang. Bevor wir nun ein längeres Waldstück vor uns hatten, kamen wir noch an dem Riesenstein vorbei. Unsere Mittagspause legten wir auf dem Gelände des Schützenverein Baunatal ein; einer Wiese der Bogenschützen. In der Ortslage Kirchbauna bewunderten wir die alten Fachwerkhäuser und gingen vorbei an dem Hochwasserrückhaltebecken zum Leiselpark. Nach einer weiteren Rast am See erreichten wir den Aussichtspunkt oberhalb des Sees. Von hier hatten wir einen herrlichen Blick auf Baunatal. In der Ferne konnten wir die Schauenburg bei Hoof erkennen, unser nächstes Etappenziel. Weiter rechts davon der Essigberg und der Hirzstein, die wir bei der übernächsten Etappe erreichen werden. Im Vordergrund war der Baunsberg zu sehen. Nun ging es weiter durch Großenritte und zu dem heutigen Etappenziel, dem Bahnhof Großenritte. Hier haben wir die Wanderfreundin Anja und die Wanderfreunde Jürgen und Rene verabschiedet und sind mit der Tram 5 wieder nach Kassel gefahren. Fazit: Eine sehr schöne Etappe mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und herrlichen Ausblicken. Alfred Meißer

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Die Wandergruppe am „Märkerstein“
  2. – Sterntaler
  3. – Rast am Riesenstein
  4. – Mittagspause auf der Schützenwiese
  5. – Aussichtspunkt Leiselsee
  6. – Das heutige Ziel vor Augen

 

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4. Etappe auf dem Kassel-Steig

27 Wanderinnen und Wanderer absolvierten am Sonntag, dem 21. Juli, die 4. Etappe auf dem Kassel-Steig von Baunatal-Großenritte nach Schauenburg-Hoof. Bei einer Länge von 13 km mussten 393 Höhenmeter erwandert werden.

Vom Bahnhof Großenritte ging es zunächst zum Dorfplatz mit der Märchenskulptur „Froschkönig“. Schnell waren die letzten Häuser erreicht und der Aufstieg zum Burgberg lag vor uns. Eine kurze Rast legten wir am Bärwinkelteich ein, dessen Seerosen bald blühen dürften. Jetzt ging es stetig weiter bergan bis zu dem Abzweig zum Aussichtspunkt. Als auch die letzten 50 Höhenmeter geschafft waren und wir an der Sitzgruppe ankamen bot sich uns ein herrlicher Blick auf den Habichtswald mit dem Hirzstein und dem Bismarckturm -unsere nächste Etappe- und weiter über Baunatal und das Kasseler Becken. Eine kurze Rast wurde eingelegt und alle waren sich einig, dass sich der Abstecher gelohnt hatte. Es folgte der Abstieg zum Abzweig des Weges und weiter bis zu einer urigen Wassertretstelle, an der wir eine längere Rast für alle einlegten. Der Rest des Weges bis nach Schauenburg-Hoof ist schnell geschildert. Zunächst ging es am Waldrand ein Stück in ebener Höhe, dann folgte noch ein weiterer Anstieg bevor wir den Weg des „Habichtswaldsteiges“ erreichten. Nun waren es nur noch wenige Hundert Meter bis zum Gasthaus Himmel in Hoof. Da die Gruppe angemeldet war und der Tisch bereits eingedeckt war, klappte auch die Bewirtung recht gut. Mit dem Wetter an diesem Tag hatten wir es wieder gut getroffen und so lohnte sich das Warten auf den Bus gegenüber dem Restaurant.

Zwei Dinge müssen aber noch erwähnt werden:

1. Unser Wanderfreund Jürgen hatte sich unter dem Fuß eine große Blase gelaufen, musste unterwegs versorgt werden und war sicherlich froh als wir an der Gaststätte ankamen.

2. Unsere älteste Mitwanderin Erika hat diese Wanderung hervorragend gemeistert daher darf ich auch ihr Alter verraten – sie ist 84 Jahre; Hut ab vor dieser Leistung!

Alfred Meißer

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Die Wandergruppe auf dem Dorfplatz
  2. – Auf zum Burgberg
  3. – Blick auf den Habichtswald
  4. – Am Aussichtspunkt Burgberg
  5. – Auf dem Weg nach Hoof
  6. – Warten auf den Bus

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5. Etappe auf dem Kassel-Steig

Zur 5. Etappe hatten sich 22 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde eingefunden die, noch bevor die Wanderung begann, eine Überraschung erlebten. Im Druseltal angekommen, hatten wir noch etwas Zeit und warteten auf den Bus nach Hoof. Der Bus kam, hielt aber nicht an der Stelle wo wir standen und fuhr einfach weiter. Unser Wanderführer Alfred hatte den Haltepunkt B mit dem Haltepunkt D verwechselt und so mussten wir auf den nächsten Bus warten. Dieser fährt am Sonntag aber nur stündlich!! In Hoof angekommen, haben wir die 3 dort warteten Wanderfreunde begrüßt und uns endlich auf unsere Wanderung begeben. Zunächst ging es über zahlreiche Treppenstufen hoch zur Schauenburg. Als dieser Anstieg geschafft war, hatten wir eine herrliche Sicht in das Wolfhager Land mit der Weidelsburg. Abwärts ging es durch Hoof zur Unterführung der A 44 und gleich danach folgte der Aufstieg in Richtung Ziegenkopf und Herbsthäuschen. Hier mussten wir unsere geplante Ankunft um eine Stunde verschieben, die Bewirtung klappte aber trotzdem recht gut. Danach ging es weiter durch das Firnsbachtal zum Hirzstein. Auch hier hatten wir, dank des guten Wetters, wieder eine herrliche Aussicht. Der Abstecher dorthin hatte sich gelohnt. Am nächsten Abzweig verließen uns 2 Wanderfreunde, die aus Elgershausen kamen. Vorbei an der „Porta Lapidaria“ kamen wir zum Bismarckturm. Auch hier hatten wir wieder einen herrlichen Blick über das Kasseler Becken und konnten unsere bisherigen Etappenabschnitte nochmals Revue passieren lassen. Schnell kamen wir jetzt zur Konrad-Adenauer-Straße, überquerten diese und gingen bis an den Rand der Dönche. Es folgte noch ein kurzer Anstieg und wir waren wieder an der Haltestelle Druseltal.

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Start am Ende der Etappe 4
  2. – Auf der Schauenburg
  3. – Einkehr im Herbsthäuschen
  4. – Firnsbachtal
  5. – Aussichtspunkt Hirzstein
  6. – Bismarksturm

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6. Etappe auf dem Kassel-Steig

Heute haben sich nur 13 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zur kürzesten Etappe auf dem Kassel-Steig eingefunden. Die Etappe ging vom Druseltal zum Herkules mit einer Länge von 6 km. Dies war einigen der bisherigen Teilnehmer zu wenig. Zur vollständigen Absolvierung des Kassel-Steiges gehört dieser Abschnitt aber nun mal dazu. Nach den Vorgaben des HWGV Kassel ist dies eigentlich die letzte Etappe und der Kreis schließt sich am Herkules. Nach unserer Einteilung, die in Kaufungen begonnen hat, war dies aber erst die 6. Etappe. Natürlich sind wir vom Herkules auch wieder abgestiegen, haben unsere Mittagspause im Kaskaden-Restaurant gemacht und dort auf die Wasserspiele gewartet. Dann ging es weiter über Äquadukt und Teufelsbrücke zum Schlossteich mit der Fontäne. Bis zur Endstation der Linie 1 hatten wir dann 11 km erwandert. Da wir dieses Mal im Druseltal nicht in einen Bus umsteigen mussten, konnte die Wanderung ohne Verzögerung beginnen. Bis zum „Asch“, an dem wir eine Rast einlegten, hatten wir schon einen zum Teil beschwerlichen Anstieg. Nun ging es abwärts zur Löwenburg und wieder aufwärts zum Kaskaden-Restaurant. Nach dem wir uns für die spätere Mittagspause angemeldet hatten, ging es weiter aufwärts zum Herkules. Leider war die Sicht nicht so klar wie bei den Etappen zuvor. Nach kurzer Pause ging es auf der anderen Seite der Kaskaden wieder zum Restaurant zurück. Der weitere Ablauf ist bereits geschildert.

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Start im Druseltal
  2. – Auf dem Weg zur Löwenburg
  3. – Weiter zum Herkules
  4. – Am Herkules
  5. – Am Neptunteich
  6. – Warten auf die Wasserspiele

Alfred Meißer

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7. Etappe auf dem Kassel-Steig

Für die 7. Etappe vom Herkules über den Dörnberg nach Ahnatal-Weimar haben sich 15 Wanderinnen und Wanderer am Herkules eingefunden. Vom oberen Ende des Parkplatzes ging es auf einem Waldweg bis zu den „Hutewiesen“. Nach dem diese überquert waren und uns die Rinder dabei in Ruhe gelassen hatten, kamen wir zum Gasthaus Silbersee. Weiter ging es in Richtung Igelsburg und zur B 251. Da es die ersten 4 km bis hierher nur abwärts ging, begann nun der Aufstieg zum Dörnberg. In einigen Serpentinen ging es hoch auf das 579 m hohe Plateau. Nach dem wir den herrlichen Rundblick von hier oben genossen hatten, ging es über die Helfensteine zur Einkehr in das Dörnberghaus. Dieser Abschnitt vom Herkules zum Dörnberg ging zum großen Teil auf der Route des Habichtswaldsteiges, den wir im vergangenen Jahr in umgekehrter Richtung erwandert hatten. Eine kurze Anmerkung zur Gaststätte Dörnberghaus kann ich mir nicht ersparen: „Auch eine überaus freundliche und kompetente Bedienung konnte nicht darüber hinweg täuschen, das dieses Lokal für Wandergruppen nicht geeignet ist. Das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht in Ordnung, das Angebot nicht ausreichend für Wanderer. Wir haben nach dem Eintreffen 1 ½ Stunden gewartet, bis die letzte Wanderfreundin ihr Essen bekam“!!! Einen Vorteil hatten wir jedoch hierdurch; ein kurzer Regenschauer fiel gerade in diesen Zeitraum. Der Rest ist schnell berichtet; auf einem Waldweg ging es in Richtung Weimar. Nun erfolgte noch ein Abstecher zum Bühl, in dem unser Wanderfreund Renè noch seine Füße abkühlen musste. Die Rückfahrt erfolgte mit der RB4 zum Wilhelmshöher Bahnhof und weiter mit der Tram 4 zum Platz der Deutschen Einheit. Ein schöner, harmonischer Wandertag ging zu Ende mit dem Versprechen, dass wir uns zur letzten Etappe in diesem Jahr am 20. Oktober wieder sehen.

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Start über die Hutewiesen
  2. – Auf dem Dörnberg
  3. – Die Helfensteine
  4. – Die „Gipfelstürmer“
  5. – Einkehr im Dörnberghaus
  6. – Rene‘ im Bühl

Alfred Meißer

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8. Etappe auf dem Kassel-Steig

Heute stand die 8. und letzte Etappe für dieses Jahr auf dem Programm. 17 Wanderinnen und Wanderer, davon 8 Mitglieder und 9 Gäste, starteten am Bahnhof in Ahnatal-Weimar. Schnell hatten wir die Ortslage von Weimar verlassen und trafen auf die „Alte Holländische Straße“. Wie auf der Hinweistafel zu lesen war, handelte es sich um einen mittelalterlichen Fernweg von Leipzig zu den Binnenhäfen in den Niederlanden. Nach einem weiteren Stück auf dem Kassel-Steig legten wir unsere längere Pause ein. Von hier aus sahen wir den Dörnberg und die Helfensteine, die wir bei der vorhergehenden Etappe erwandert hatten. Trotz der Wettervorhersage war es bis jetzt trocken geblieben. Danach überquerten wir die Rasenallee und kamen zu dem Grillplatz von Heckershausen. Hier gab es eine weitere kurze Pause, da einige Wanderer erst die Schaukel ausprobieren mussten. Bevor wir die Siedlung Schäferberg erreichten, hatten wir noch einige schöne Ausblicke über Vellmar bzw. Kassel. Vorbei am „Glocken-Teich“ kamen wir rechtzeitig zum Bahnhof in Espenau-Mönchehof und konnten planmäßig mit der RT1 nach Kassel fahren. Wanderführer Alfred bat die Teilnehmer zum Abschluss des Wanderjahres noch mit in die Weinberghütte zu kommen; dieser Bitte folgten dann auch 14 Wanderfreunde. Bei Kaffee und Kuchen sowie Kochwurst und Weißbrot wurde noch einmal über die 8 Etappen gesprochen; Alfred hatte dazu die Bilder in einer Dia-Show auf dem Fernseher. Ein Dank geht an die Helfer Christa, Gerhard und Erika für die Bewirtung. Zu erwähnen wäre auch noch, dass außer dem Wanderführer Alfred die Wanderfreunde Jürgen Seidel und Peter Noll alle 8 Etappen mitgewandert sind. Von März bis Juni 2020 werden wir die Etappen 9 bis 12 angehen.

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Start in Weimar
  2. – Auf der alten Holländischen Straße
  3. – Wir gehen schon mal vor
  4. – wir kommen nach
  5. – Jürgen und Alexander
  6. – Auf nach Mönchehof

Alfred Meißer

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