Dt.-Wandertage

Wanderwoche zum Deutschen Wandertag 2016

Wir starteten von der Papierfabrik um 8:30
und fuhren mit 7 Pkw’s Richtung Leipzig.

 Das Gasthaus Polenztal war unser Ziel,
der Name sagte uns nicht viel.
Wir waren entzückt über die schöne, ruhige Lage;
hier hielten wir es aus, die nächsten 8 Tage.
Eine kleine Wanderung nach Hohnstein wurde unternommen,
so sind wir auf den Geschmack gekommen.
Am Abend gab’s ein leckeres 3 Gänge-Menü,
dann ging‘s in die Betten und das ziemlich früh.

 Der „Kuhstall“ war heute angesagt,
also haben wir uns alle dahin gewagt.
Ab Bad Schandau fuhren wir mit der Kirnitzschtalbahn,
eine halbe Stunde später kamen wir an der Endstation an.
Dann ging’s gleich bergauf zum Kuhstall hoch – keiner hat sich geschont,
die tolle Aussicht hat uns für diese Mühe belohnt.
Weiter ging’s abwärts über Stein- und Eisentreppen,
an der nächsten Kreuzung mussten sich die Wandergruppen trennen.
Alle 3 Gruppen waren von den Wegen und der Landschaft begeistert,
so hatten wir den zweiten Tag auch gemeistert.

Der Himmel war morgens noch bedeckt
aber das hat uns nicht so sehr erschreckt.
Die Tour war heute nicht so schwer,
der Panoramaweg über Thürmsdorf und Weißig gefiel allen sehr.
Werner und Alfred machten noch einen Schlenker über die Rauensteine,
sie holten uns später wieder ein – sie haben ja lange Beine.
Während vier mit mir zur Elbe runter gingen,
mussten die Übrigen noch den Weg über die Bärensteine hinter sich bringen.
Zur Belohnung kehrten sie im „Schokoladen-Kaffee“ ein,
und wir aßen im Elbkaffee Süppchen und andere Leckerein.

Abend wurde im Fernsehen Fußball gebracht,
der Koch hat extra das Essen für uns früher gemacht.
Lustig geschminkt und tätowiert
haben wir dazu beigetragen, das Nordirland 0:1 verliert.

Ohne Elsa und mir starteten die Restlichen um 9,
wir zwei konnten uns auf einen ruhigen Tag freu’n.
Eine Stunde später wanderten wir gemütlich der Polenz entlang
und kamen auch gut an der Waltersdorfer Mühle an.
Hier ruhten wir uns bei Kaffee und Tee gut aus,
um 13 Uhr waren wir wieder zu Haus.
Die Langläufer hatten sich die Schrammsteine vorgenommen,
es sind auch alle gut in Schmilka angekommen.
Alfred, Herbert und Werner, die ganz oben die Aussicht genossen,
waren über die Anderen etwas verdrossen.
Wo seid ihr denn, hat Alfred nachgefragt,
1 ½ km vor Schmilka , hat Heinz gesagt.
Dann sind die hinter uns, dachten die drei
und kommen sicher hier bald vorbei;
aber die waren schon längst kurz vor Ort,
hätte Alfred nicht nochmals nachgefragt, säßen sie jetzt noch dort.
Trotzdem war der Tag sehr schön,
hatten doch alle viel Schönes geseh’n.

Heute waren wir vom Nichtstun kaputt,
den ganzen Tag sitzen – tut auch nicht gut.
Es war schön mit dem Raddampfer durch das Elbetal zu fahren
um das anzuschauen, wo wir noch nicht – oder schon waren.
Am Nachmittag waren wir wieder hier
und verabredeten uns für ¼ nach 4
um auf den Hockberg aufzusteigen,
einige konnten ihn auch auf bequemeren Weg erreichen.
Zur Belohnung gab es von Werner einen Becher Sekt,
der hat in luftiger Höhe auch sehr gut geschmeckt.
Der Ausblick auf das Polenztal war wunderschön,
wir konnten unsere Pension mal von oben seh’n.

Frühstück um 8, klappte nur den ersten Tag gut,
danach haben wir das Buffet immer früher aufgesucht,
so konnten wir anschließend pünktlich starten
zu großen oder auch kleinen Taten.
Heute war die Wanderung nicht so schwer,
doch bei der Hitze schwitzten wir trotzdem sehr.
13 gingen ab der Pension den Malerweg rauf,
die restlichen 9 fuhren auf den Parkplatz bei Hohnstein rauf.

 Wir wanderten kurz oder lang zur Brandbaude,
hier machten wir gemeinsam eine längere Pause.
Dann ging es zurück – für uns 4 km durch Wald und Flur,
die Anderen über die Waltersdorfer Mühle – es waren 6 km nur.
Am Abend grillte der Chef für uns Bratwurst und Steaks,
für das was wir aßen, hatten wir uns viel zu wenig bewegt.
Wir ließen den Abend mit einer Schnapsrunde ausklingen,
leider kamen wir wieder nicht zum Singen.

Die letzte Wanderung war nicht so schwer,
doch das schwüle Wetter drückte sehr.

 Am Amselsee wurde eine Trinkpause gemacht,
in Rathen dann an etwas Leckeres gedacht.
Der Rückweg war nur zum Teil etwas schwer,
wenn doch nur diese Hitze nicht gewesen wär.
Marga, Elsa und ich machten eine Erkundungstour nach Sebnitz,
wie alle anderen haben auch wir furchtbar geschwitzt.
Gegen 4 trudelten alle wieder ein
und das sollte auch unser Glück sein.
Das angesagte Gewitter konnte uns aber nichts anhaben,
denn wir waren in den Zimmern und haben geschlafen.

 Auch am letzten Tag hat die Sonne wieder gelacht,
Blitz und Donner gab es nur in der Nacht.
Nach dem Frühstück fuhren wir nach Sebnitz rein,
um 13:30 Uhr mussten wir am Aufstellungsort für den Festzug sein.“alignright“
Bis dahin hatten wir genug Zeit zum Bummeln
oder uns auf dem Festplatz zu tummeln.
Doch oh Schreck, was war da los,
was machten diese Chaoten bloß.
Verräter schrien die Randalierer laut
und meinten damit Bundespräsident Gauck.
Der war gekommen, um die Wanderer zu begrüßen.
Wir waren so entsetzt, dass wir den Marktplatz schnell verließen.
Am Ende war der Tag doch schön,
denn wir konnten ruhig und friedlich im Festzug geh‘n.

EM

 

114.  Deutscher Wandertag in Bad Harzburg – 2014

 
Der Hessische Gebirgs- und Heimat-Verein Niederkaufungen besucht den 114. Deutschen Wandertag in Bad Harzburg
Am 17.08.2014 – Sonntagmorgen, um 6.45 Uhr steht an der Sparkasse in Niederkaufungen der Bus bereit, um 30 Wanderfreunde vom HGHV Niederkaufungen und 2 Gäste aus Oberkaufungen nach Bad Harzburg zu fahren. Ausnahmsweise haben wir in diesem Jahr an der kompletten Wanderwoche nicht teilgenommen, wir wollten aber an den Abschluss-Feierlichkeiten und dem Umzug gerne dabei sein.
Die Autobahn war morgens noch nicht so befahren und somit hatten wir die Chance schon gegen 8.30 Uhr an unserem Ziel einzutreffen. Es war noch frisch und sah aus, als ob Bad Harzburg mit seinen Wandergästen noch im Schlaf liegt. Geirrt, im Kurpark fand ein ökumenischer Gottesdienst, unter der Jahreslosung – Psalm 73,28 – „Gott nahe zu sein ist gut für mich“ statt. Viele, viele Wanderfreunde hatten sich zu dem Gottesdienst eingefunden.

Danach entwickelt sich ein buntes Treiben. Aussteller aus der ganzen Bundesrepublik waren vertreten und boten Prospekte von den beliebten Wander- und Radfahrregionen an. Man konnte sich nach seinen Interessen orientieren und Information über die Wandertage 2015 in Paderborn und 2016 in Sebnitz -Sächsischen Schweiz – besorgen.

Um 14.00 Uhr war der große Straßenumzug angesagt. Wandergruppen aus ganz Deutschland, in Wanderkleidung oder typischer Landestracht, nahmen an dem Umzug teil. Wir wurden immer wieder mit „Frisch Auf“ und „die Hessen kommen“ begrüßt.

Fußmüde und doch zufrieden ging es um 17.00 Uhr wieder nach Kaufungen. Für die Organisation und Ablauf der Fahrt sagen wir unserem Wanderwart Franz Kuhlenkamp danke.

MD

113. Deutscher Wandertag – Oberstdorf

16.06. – 22.06. 2013
Die Organisatoren Erika und Alfred, mit Elsa im Schlepp,
waren schon eine Woche vorher weg.
Bei brütender Hitze ging Alfred die Wanderungen an
und stellte fest, dass man sie wie geplant nicht gehen kann.
Am Mittwoch wurde in Kaufungen nicht länger gewartet,
denn Gertrud und Herbert sind in das Kleinwalsertal gestartet.

Sonntag
Dann kam der Sonntag und wir waren gespannt,
wann kommt wohl unsere Truppe an.
Als erste trafen Ebbi und Erhard ein,
die sagten: Sie fahren lieber allein.
Als nächstes kamen Inge und Werner an,
dann kam der Rest, es dauerte nicht lang.

Montag
Bis auf 3 fuhren wir mit der Kanzelwandbahn,
es kamen auch alle gut oben an.
Dann kam schnell wieder Nebel und wir sahen nicht,
wer mit wem wohin gegangen ist.
Den Einen oder Anderen trafen wir dann,
bei der Station von der Kanzelwandbahn.
Am Abend war tanzen angesagt;
Dass es so lustig war, hätten wir nicht gedacht.
Der Alleinunterhalter hatte sogar „Gabalier“ und Ententanz drauf,
da liefen wir Frauen zu voller Form auf.
Zum Abschluss „Sierra Matre“ war auch noch nett,
leider war unsere Elsa schon im Bett.

Dienstag
Wieder war die Sonne nirgends zu seh’n,
das hielt uns aber nicht davon ab, das Schwarzwassertal runter zu geh‘n.
Mit Stock und Schirm bewaffnet gingen wir los,
der Weg und die Wasserfälle waren famos.
Marlis, Elsa und ich gingen zum Bus über Egg,
die Anderen zunächst bis Waldhaus, doch das war besetzt.
Also ohne Radler zur Haltestelle Waldhaus zum Bus,
14 Wanderer hatten aber immer noch nicht genug.
Der Weg war so toll, die Füße noch ganz,
es war nicht mehr weit bis zur Station Walserschanz.
 

Mittwoch
Es war schon frustrierend, das Wetter zu sehen,
wir konnten wieder nicht nach unserem Plan gehen.
Kurz entschlossen fuhren wir alle mit dem Bus nach Baad
und wanderten an der Breitach hinab.
Vier machten in Mittelberg wieder Schluss,
der Rest ging bis nach Riezlern und fuhr nicht mit dem Bus.
Wir 4 dachten, wir könnten uns noch Cappuccino und Suppe gönnen.
Die Wirtin hätte etwas freundlicher sein können.
Laut Alfreds Bericht ließen die Langläufer den Tag im Kaffeehaus ausklingen
und sich von dem freundlichen Kellner Kaffee und Kuchen bringen.
Wir konnten es kaum glauben, die Sonne kam doch noch heraus,
da waren aber alle bereits wieder zu Haus.

Donnerstag
Beim Frühstück konnte man lauter fröhliche Gesichter sehen,
es war Wetter um auf den Berg zu gehen.
Alfred führte die Truppe an,
denn diese Tour war wieder lang.
Bis zur Schwarzwasserhütte gingen 10 mit,
kurz davor kehrten 2 um und gingen zurück.
Der Weg weiter über die Ochsenhofer Scharte war zwar schwierig und schön,
bei der Heimkehr konnte ich in 6 zufriedene Gesichter sehn.
Meine 5er Gruppe war von der Breitachklamm begeistert,
wir haben den Weg bergauf und bergab recht gut gemeistert.
An der Walserschanz stiegen wir in den Bus, wen trafen wir da?
Marlis und Reiner die in Oberstdorf waren.
Dort war auch der komplette „Einser-Tisch“,
wann die zurückgekommen sind, weiß ich nicht.
Am Abend kam es dann heraus,
die Vera rutschte auf einem Stein aus
und fiel, wie konnte es anders sein,
direkt in eine Pfütze mit Matsch hinein.

Im Bus nach Hause musste sie dann stehen,
den Matsch auf dem Sitz hätte der Busfahrer nicht gern gesehen.

Freitag

 

Bis auf 3 fuhren wir mit der Kanzelwandbahn,
es kamen auch alle gut oben an.
Dann kam schnell wieder Nebel und wir sahen nicht,
wer mit wem wohin gegangen ist.
Den Einen oder Anderen trafen wir dann,
bei der Station von der Kanzelwandbahn.
Am Abend war tanzen angesagt;
dass es so lustig war, hätten wir nicht gedacht.
Der Alleinunterhalter hatte sogar „Gabalier“ und Ententanz drauf,
da liefen wir Frauen zu voller Form auf.
Zum Abschluss „Sierra Matre“ war auch noch nett,
leider war unsere Elsa schon im Bett.

Samstag
Wir fuhren mit 4 Autos nach Oberstdorf rein,
der Rest der Gruppe stieg in die Breitachklamm hinein.
Es war nass von oben und von unten,
den Weg nach Oberstdorf haben aber alle gefunden.
Es regnete den ganzen Tag,
darum der Alfred am Nachmittag sprach:
„Wer will, kann sich auf den Heimweg begeben,
ich halte durch um die Wandernadeln in Empfang zu nehmen.
Durchgehalten mit ihm hat auch unser Klaus,
ich muss gestehen, der Verein sah dabei nicht gut aus.
Es war schon peinlich und das kreide ich mir an,
es kam nicht die Erika Meißer auf die Bühne, sondern ein Mann.
Mit Knickschen hatte er dann die Lacher auf seiner Seite
und so war sie nicht gar so schlimm – unsere Pleite.

Sonntag
Zum Abschluss, wie immer im Festzug marschiert.
Gehen wir zu dritt in der Reihe oder zu viert?
Es ist jedes Jahr das gleiche Spiel
Trotzdem kommen wir immer mit „Frisch Auf“ gut in’s Ziel.
Zum Glück schien die Sonne den ganzen Tag,
ein Zeichen dafür, dass Petrus unsere Wandergruppe doch noch mag.
Am Abend gab es ein Dankeschön von allen,
ich glaube, trotz schlechtem Wetter hat es ihnen gut gefallen.
Die Wirtin ließ sich nicht lumpen und gab noch ein Schnapsel aus,
doch auch ohne diese Geste ist das Hotel „Traube“ ein empfehlenswertes Haus.
EM

112. Deutscher Wandertag in Bad Belzig vom 20. bis 25. Juni 2012

Der HGHV Niederkaufungen hat mit 15 Wanderinnen und Wanderer den 7. Platz von 60 Vereinen belegt,

Ausrichter des größten jährlichen Wanderfestes war der Märkische Wanderverbund Fläming-Havelland. Ellen und Franz Kuhlenkamp hatten diese Wanderwoche mit einem großen Programm vorbereitet. Der Fläming umfasst den Hohen Fläming mit der Stadt Bad Belzig als Mittelpunkt.
Den West- und Vorfläming von Magdeburg bis Wittenberg und der Stadt Coswig, wo unser Standquartier war. Dann gibt es noch den Niederen Fläming. Im Vorwort der Einladung zum Wandertag steht, der Fläming ist ein Naturpark für Stillesucher. Diese Aussage können wir nur bejahen.

Am Sonntag den 17.06. fuhren die Wanderdamen und Wanderherren vom HGHV Niederkaufungen nach Coswig in Sachsen Anhalt im Landkreis Wittenberg an der Elbe. Fahrstrecke 300 km. Franz hatte gleich nach Ankunft eine 13 km Wanderung vorbereitet. Die erste Tour führte über den Rundwanderweg „Zwischen Elbe und Fläming“ zum Gasthaus Hubertusstock. Dort gab es Kaffee und Kuchen. Geplant war, wer die Hälfte der Wegstrecke nur wandern will, kann ab hier pausieren. Aber alle wollten die 13 km erwandern, was sich auf den letzten Kilometern als sehr schwierig erwies, denn der geplante Rückweg war verschwunden und es musste eine Alternative in dem unwegsamen Sandboden gesucht werden. Viel Kraft wurde von uns verlangt, aber wir haben es geschafft.

Am Montag den 18.06. stand auf dem Programm, „Wanderung auf dem Bergmolchwanderweg
im Planetal, Naturparkzentrum, Burg Rabenstein“, 14 km. Eine Ruhe empfing uns, vorbei an Traubeneichen, Kiefern, Kornfelder, Mohn- und Kornblumen, Rummeln (Findlinge) begrenzten unseren Weg. Nur keinen Molchen sind wir begegnet. Auf Rabenstein konnten wir unsere Mittagspause einlegen, und einen Rundgang in dem 1251 erbauten Mauerwerk machen. 100 Treppenstufen führten zum Naturparkzentrum und Rückweg zu den Autos. Wieder hatten alle die 14 km erwandert.

Dienstag, als erstes stand auf dem Programm die Stadtführung in Coswig. Sehenswürdigkeiten sind
u.a. das Schloss, Stammsitz der Askanier, erbaut 1100 bis 1170, heute Ruine, zur DDR Zeit Gefängnis. Heute im Besitz einer Mailänder Bankerin die das Schloss wieder sanieren will. Das Rathaus, der Klosterhof, die St. Nicolei Kirche. Nach dem Stadtrundgang fuhren wir mit einer Gierfähre über die Elbe. Unser nächstes Ziel war der 1740 bis 1765 von Franz von Anhalt Dessau, Neffe vom „Alten Dessauer“ in Neogotik erbaute Wörlitzer Park. Eine wunderschöne Anlage, vom Fürst konzipiert und aus eigener Tasche finanziert. Im Park steht eine Säule mit der Inschrift „Wanderer achte Natur und Kunst und schone ihre Werke“. Der Rundgang wurde mit einer Gondelfahrt auf den parkeigenen Seen beendet. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Abendessen im Wittenberger Brauhaus, in einem wunderschönen Innenhof, ausgeschmückt mit vielen Arkaden und Blumenschmuck..

Mittwoch, Tagesthema: „Ins Urstromtal, Start in Linthe, Wanderstrecke 13 km. Regen was tun, denn der Weg sollte für die Kurzwanderer halbiert werden. Wir konnten uns einer größeren Gruppe anschließen und einen ereignisreichen Tag, trotz des schlechten Wetters erleben.
Neben Linthe gibt es noch die Ortschaften Deutsch Bork und Alt Bork, auch diese zwei Dörfer wollten in den Dt. Wandertag mit eingebunden werden. So haben die drei Gemeinden den Plan entwickelt, durch Einsatz von 2 Traktoren allen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, an der über 20 km Wanderung teilzunehmen. Nass war es, aber alle waren voller Lobes und es wurde viel gelacht. Voller stolz zeigten man uns die kleinen Kirchen, das Gemeindehaus, die Feuerwehr und ein kleines Heimatmuseum. Besonders ist hervorzuheben, dass wir im dritten Dorf mit Bratwurst, Kuchen, Kaffee, Wasser kostenlos bewirtet wurden. Für einen Dank stand ein kleines Gefäß bereit. Alle helfenden Hände hatten sich einen Urlaubstag genommen, um die ca. 80 Wanderer gastfreundlich zu bewirten.

Donnerstag: Rundwanderung Richtung Quellen von Verlorenwasser und zum ehemaligen Mittelpunkt der DDR, 15 km.
Lange Waldwege und hohes Gras führten uns zum ehemaligen Mittelpunkt der DDR, dort war ein kleiner Verpflegungsstand für die Wanderer mit Rastplatz aufgebaut.
Nach der Rast ging es vorbei am Quellgebiet von Verlorenwasser. Für abends hatte Franz für eine historische Kriminalkomödie „Luther, Liebe und Intrige, in der St. Marien Kirche in Bad Belzig, Karten vorbestellt. Die Gäste wurden mit einer Sprache aus dem 17. Jh. der Schonökologie begrüßt und teilweise wurde in deftiger Luthersprache schonökedötzt. (Zitat Luther: Wer sich zwischen zwei Stühle setzt, fällt auf seinen….)

Freitag, Vom Bahnhof Coswig mit dem Zug nach Wittenberg, 15 km.
Für Autofahrer nicht so einfach eine Fahrkarte aus dem Automat zu lösen, üben, üben.
Nachdem der Zug viel Verspätung hatte, ging es entlang der Elbe zurück nach Coswig. Leider entfernte sich der Wanderweg immer weiter vom Fluss. Nach 11 km wanderten einige Damen und Herren wieder zum Bahnhof Coswig, zu ihren Autos. Zwei Wanderinnen und zwei Wanderer
haben die vorgegebenen 15 km geschafft.

Samstag: „Kunstwanderweg Hoher Fläming“, Ostroute, 18 km.
Vorbei an Kunstwerken, bunten Blumen, Eichenalleen, Elsbeerbäumen,(Frucht sieht aus wie kleine braune Ciwies) wurde an einer Keramikerwerkstatt eine kleine Rast eingelegt. Danach erreichten wir den Hagelberg, die 201 m höchste Erhebung im Fläming. Am Ende der Wanderung ging es nach Bad Belzig auf den Marktplatz, wo das Jahreswandertreffen 2013 in Oberstdorf vorgestellt wurde. Ab 17 Uhr wurden die Anstecknadeln für die Teilnahme am Wettbewerb ausgegeben. Gegen 21 Uhr war noch eine Nachtwanderung in Wittenberg angesagt. Zwei Mägde aus den Häusern Luther und Melanchthon führten plaudernd ein kurzes Stück durch die Stadt und versorgten die Zuhörer der Führung mit etwas Klatsch über die damaligen Gegebenheiten. Abends gemeinsames Essen im Hubertusberg mit einem herzlichen Dank an Ellen und Franz Kuhlenkamp für all die Mühe, die die Vorbereitung dieser Wanderwoche mit sich gebracht hat.

Am Sonntag den 24.06. fuhren wir zeitig nach Bad Belzig um morgens die Feierlichkeiten (Grußworte etc.) mitzuerleben und um sich dann um 14 Uhr für den Festzug aufzustellen. Wie anfangs erwähnt, nahmen 60 Wander-, Heimat- und Trachtenvereine an diesem teil. Das Interesse der Zuschauer war groß, viele Gäste säumten die Straßen.
MD.

 

110. Deutscher Wandertag in Freiburg – 2010

Seit vielen Jahren ist es in unserem Verein gute Tradition, mit einer großen Wandergruppe alljährlich am Deutschen Wandertag und an dem damit verbundenen Wettbewerb für Standortwanderer teilzunehmen. So starteten auch dieses Jahr am Sonntag, 01.08.2010, 30 Wanderfreunde/Innen vom HGHV Niederkaufungen mit 10 Pkw in Richtung Freiburg im Breisgau. Unser Standquartier war in Fröhnd im Wiesental im Südschwarzwald.
Eine erste Pause wurde an der Raststätte „Ob der Tauber“ eingelegt. Von hier ging es weiter nach Rottweil. Dort trafen wir uns auf einem Parkplatz mit einem ortskundigen „Rottweiler“, der uns in einer kleinen Führung seine Stadt zeigte. Wir erfuhren, dass Rottweil die älteste Stadt Baden-Württembergs ist, spazierten durch die schöne Altstadt, besichtigten das Heilig-Kreuz-Münster und bestiegen einen alten Wehrturm, von dem wir eine herrliche Sicht bis hin zur schwäbischen Alb hatten. Zum Schluss gingen wir durch das schwarze Tor, wo jedes Jahr zur Fastnacht der landesweit bekannte Narrensprung stattfindet. Am Ende dieses kleinen Rundganges kehrten wir in einem Cafe ein und konnten bei strahlendem Sonnenschein die erste Schwarzwälder Kirschtorte genießen.
Wir bedankten uns bei unserem Stadtführer mit einem 3-fachen „Frisch Auf“ und überreichten ihm als kleines Dankeschön eine echte „Ahle Wurscht“ aus unserer Heimat. Gestärkt konnten wir die letzte Etappe unserer Fahrt angehen. Gegen 16 Uhr trafen wir vollzählig in Fröhnd ein und bezogen unsere Zimmer in einem kleinen, familiär geführten Hotel.
Am Abend saßen wir gemütlich beisammen und sangen gemeinsam Wanderlieder, um uns so auf unsere erste große Wanderung am nächsten Tag einzustimmen.
Die erste Tour führte uns am Montag Richtung Titisee. Mit dem Bus fuhren wir über den Feldberg zum Bahnhof Titisee. Von hieraus ging es steil bergauf nach Hinterzarten. An der großen Sprungschanze machten wir unsere Frühstückspause. Hier konnten wir sogar einen Skispringer beobachten, der auf der mit Matten ausgelegten Schanze sein Sommertraining absolvierte. Anschließend teilten wir unsere Wandergruppe auf. Eine kleine Gruppe fuhr mit der Bahn zurück zum Titisee. Eine andere Gruppe wanderte bergauf und bergab um den See herum.
Gegen 15 Uhr trafen alle Wanderer in Titisee ein. Der Rest des Nachmittags stand zur freien Verfügung. Die Zeit wurde zum Kaffeetrinken, Bummeln und Einkaufen genutzt.
Pünktlich um 17 Uhr fanden sich alle am Busbahnhof ein und gemeinsam fuhren wir zurück in unser Quartier. Mit einem kleinen Ratespiel – gefragt war logisches Denken – klang dieser schöne Tag aus.
Am Dienstag war die Wutachschlucht unser Ziel. Hier musste im Vorfeld viel geplant und organisiert werden. Eine kleine Gruppe von uns blieb an der Schattenmühle und wanderte in eine kleine Seitenschlucht. Die anderen starteten in entgegengesetzter Richtung. Der Weg war recht beschwerlich, wir liefen über Brücken, Stege, an Wasserfällen vorbei und vor allem durch viel Nässe und Matsch. Gegen 15 Uhr kamen die Mittelstreckler wohlbehalten zur Schattenmühle zurück. Die Langstreckler trafen um 16 Uhr ein. Bei Brotzeit, Kaffee und Kuchen waren die Strapazen schnell vergessen.
Der Mittwoch war unser wanderfreier Tag. Um 10 Uhr wurden wir in Bad Säckingen zu einer Stadtführung erwartet. Wir sahen das Schloss, das Scheffel-Denkmal („Der Trompeter von Säckingen“) und das Münster St. Fridolin aus dem 13/14 Jh. Wir liefen auf der 400 Jahre alten Holzbrücke – die mit 203,7 m längste, überdachte Holzbrücke Europas – über den Rhein und konnten einen kurzen Abstecher in die Schweiz machen. Der Grenzverlauf mitten auf dem Rhein ist mit einem weißen Strich auf den Holzbohlen gekennzeichnet. Nach der Stadtführung blieb noch genügend Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am Abend hatten wir viel Spaß mit einem kleinen Ratespiel: Schwäbische Vokabeln wurden abgefragt.
Der 5. Tag unserer Wanderwoche begann mit viel Regen. Also musste unser Regen-Ersatz- Programm hervorgeholt werden. Es war eine 11- Dörfer- Wanderung geplant. Wir verkürzten auf 6 Dörfer und liefen durch herrliche Wiesen und Wälder. Zu Beginn machten wir jedoch einen Abstecher nach St. Blasien und besuchten den Dom mit seiner riesigen weißen Rundkuppel. Der Dom wurde 1783 mit der damals drittgrößten Kirchenkuppel Europas geweiht. Auf der Domkuppel strahlt weithin sichtbar der goldene Reichsapfel mit Kreuz, der von der Zeit kündet, als St. Blasien noch Reichsabtei war. Inzwischen hatte sich das Wetter gebessert und wir konnten alle gemeinsam zu unserer 6- Dörfer- Wanderung aufbrechen. Ziel war der Ort Frohenschwand, wo wir in einem Landgasthaus einkehrten.
Am Freitagmorgen brachen wir gemeinsam zum Belchen auf. Der Belchen ist mit 1414 m der dritthöchste Berg im Schwarzwald. Wir fuhren zunächst mit dem Bus und anschließend mit der Seilbahn zum Gipfel. Bei dichtem Nebel stiegen wir gemeinsam zum Gipfelkreuz auf. Schon beim Abstieg wich der Nebel strahlendem Sonnenschein. Eine kleine Gruppe blieb auf dem Gipfel und genoss die Sonne und die herrliche Sicht. Der Großteil stieg auf Geröll- und Wiesenwegen vom Belchen ab. An einer historischen Schanzanlage legte die Wandergruppe eine erste größere Rast ein. Nach einigen weiteren Kilometern gelangten wir in den Ort Hof. Dort kehrten wir in einem über 400 Jahre alten Schwarzwald-Gasthaus ein. Natürlich durfte auch hier die Schwarzwälder Kirschtorte nicht fehlen. Danach ging es zurück nach Fröhnd, und wir verbrachten zusammen einen gemütlichen Abend.
Der 7. Tag begann mit einer Wanderung auf den Schauinsland, den Hausberg Freiburgs. Unsere Gruppe trennte sich wieder, einige gingen zum Gipfelkreuz, andere weiter auf schönen Wanderwegen zum Engländer-Denkmal, das zum Gedenken an eine englische Schülergruppe errichtet wurde, die hier im Frühherbst 1936 von einem Schneesturm überrascht wurde, bei dem 4 Schüler erfroren. Auf einem Parkplatz trafen wir wieder zusammen und starteten gemeinsam in Richtung Freiburg. Wir parkten unsere Pkw in einem Vorort, fuhren mit der Straßenbahn in die Innenstadt und besuchten die Wandertags-Festmeile im historischen Stadtkern.
Am Nachmittag versammelten wir uns auf dem Münsterplatz, um an der Preis-Verleihung der Standort Wanderungen teilzunehmen. Wir belegten mit unserer Gruppe den 10. Platz von 37 teilnehmenden Wandergruppen. Anschließend ging es zurück ins Hotel nach Fröhnd, wo wir unseren Abschiedsabend feierten.
Die Teilnehmer dankten den Organisatoren Liesel und Klaus Weidemann für diese rundum gelungene Wanderwoche, bei der trotz der großen Entfernung jedes Detail – ob Unterkunft, Wanderwege, Fahrpläne, Rastplätze – optimal vorgeplant war.
Der Höhepunkt und Abschluss unserer Wanderwoche war der Festumzug am Sonntag, 08.Aug.,in Freiburg, an dem unser Verein mit 31 Wanderern/Innen teilnahm. Über 10 000 Aktive marschierten durch die Stadt, ca. 30 000 Zuschauer säumten die Straßen und sahen den bunten Festzug mit Wander- und Trachtenvereinen aus ganz Deutschland. Ein eindrucksvolles Erlebnis!
Am Montagmorgen fuhren alle Teilnehmer gesund und frohgelaunt wieder nach Kaufungen zurück.

Deutscher Wandertag 2009 in Willingen, Hochsauerland


Bericht von Marga Dorweiler

Auch in diesem Jahr hat sich Rolf Staude bereit erklärt die Vorbereitung und Durchführung der Wanderwoche 2009 in Willingen mit Umwanderung des Uplandsteigs, zu übernehmen.
Willingen: Urwüchsig natürlich gewachsene Strukturen, herzliche Gastfreundschaft zeichnen Willingen aus. Ein Hauch von Moderne und Ursprünglichkeit leben hier in guter Eintracht. Im Willinger Upland ist Tradition und Brauchtum echt wie eh und je. Die idyllische Gelassenheit hat Willingen niemand nehmen können. Holz und Schiefer hat über Jahrhunderte die Landschaft bestimmt, genauso wie die gute Luft und reines Wasser.
Der Uplandsteig ist ein 64 km langer, anspruchsvoller Wanderweg. Er führt einmal um die Gemeinde Willingen und berührt dabei die 9 Ortsteile die zu Willingen gehören. Die Topographie der abwechslungsreichen Landschaft lässt erahnen, dass man auf der Strecke mit teilweise größeren Steigungen und steilen Abstiegen rechnen muss, die man vor allem auf dem ersten Streckenabschnitt vorfindet. So werden allein auf den ersten 15 km, 450 von insgesamt 1.487 Höhenmetern überwunden.
Was wir alles erwarten können, kann man nicht beschreiben, wir müssen es erleben.
Hochheide, Bergheide, Landwirtschaft, Quellen, Naturschutzgebiete, Tier- und Pflanzenwelt auch Holzkunst am Wegrand.
Am 16.08. starteten 11 Wanderer vom HGHV Niederkaufungen nach Schwalefeld zum Haus Püttmann, unser Domizil für die nächsten Tage.
Um sich etwas einzulaufen, ging es gleich nach der Zimmerbelegung über den Wanderweg S4 nach Willingen. Diese ersten 6 km wurden mit Einkehr zu Kaffee und Kuchen belohnt. Wer noch nicht in Willingen war, konnte sich auf dem Höhenweg, der parallel zum Uplandsteig läuft, einen Überblick von dem Städtchen verschaffen. Der Ettelsberg mit Seilbahn, Sauerlandstern, alte Sprungschanze waren bei klarer Sicht gut zu sehen.
Um den Uplandsteig kennen zu lernen, führte uns am nächsten Tag der Weg über den Frankenpfad, die Dommelmühle, mit Pausen in faszinierender Natur nach Eimelrod. Mit dem Auto ging es zurück ins Hotel.
Anlässlich des dt. Wandertages wurde der erste Streckenabschnitt des Erlebnis Pilgerweges „Lebensspuren“ von Willingen über Schwalefeld bis nach Rattlar fertiggestellt. Auf den Weg zur Schiefergrube Christine konnten wir ihn ein Teilstück begehen. Besinnliche Versteile aus Psalm 23, auf Tafeln geschrieben, verteilt aufgestellt, begleiten den Wanderer.
Eine Besichtigung in der Schiefergrube Christine war angemeldet und so konnten wir sachkundig über Geschichtliches der Grube hören. Im Jahr 1864 wurde im Stollen 1
der Gewinnungsbetrieb aufgenommen. Im Iberg liegen vier Dachschieferbänke von 2 m bis 20 m Dicke. Sie gehören zu der etwas 350 – 400 Millionen Jahre alten Kalk- und Schieferformation.
Schiefer besteht aus Quarzsand, Ton und Kalk, er wurde mit Dynamit und
Schwarzpulver gesprengt. 1971 wurde die Grube aus Kostengründen geschlossen, da künstliches Schiefer, (Eternit) preiswerter herzustellen war.
Ein Mittagessen in der ehemaligen Kirche, jetzt Restaurant „Don Camillo“ rundete den Tag ab.
Bedingt durch die große Wärme, wurde die nächste Wanderung um 2 km gekürzt. Mit dem Auto fuhren wir bis Needar und stiegen dann langsam auf zur Diemelquelle. Heute konnten wir immer wieder unvergessliche Aussichtspunkte, Naturdenkmäler, Alleen mit Vogelbeerbaumbestand,
bewundern, es war einfach wundervoll. Von der Quelle, wo wir einer Diemelquellentaufe beiwohnten, führte uns ein 3 km langer Weg bis Usseln.
Die Mühlenkopfschanze, die größte Sprungschanze der Welt, war am Donnerstag im Wanderprogramm eingeplant. Sachkundig wurde uns der Werdegang, (erste Schanze 1926, Fertigstellung der letzten Umbaumaßnahmen 2003) erklärt. Mit einer Standseilbahn fuhren wir von der Talstation auf die 738 m hohe Bergstation, Weiterfahrt in einem Glasaufzug bis zum Schanzenturm, (Adlerhorst).
Eine unendliche Weitsicht und den Mut der Skispringer aus dieser Höhe bewundernd, bewegte unser Gemüt.
Der Tag hatte noch mehr zu bieten, ein Durchklettern des Kyrillpfades, Ausblick vom 875 m hochgelegenen Willinger Hochheideturm. Auf dem Weg zu unseren Autos durchwanderten wir Erika- und Heidelbeerfelder.
Aufwärts steigt der Weg zur Hochheide, von der Diemelquelle ging es durch Laub- und Fichtenwald zum zweitletzten Highlight der Wanderwoche. Wieder üppiges Heidekraut, durchzogen von Blaubeersträuchern lassen uns rasten und den Rundumblick genießen. Was auch zum Wandern gehört, leichter Regen setzte ein, wurde immer heftiger und bevor sich der Himmel total öffnete, kamen wir an der Hochheidebaude an.
Um der Wanderwoche einen sachten Ausklang zu geben, fuhr am Samstag die Gruppe wieder zum Ausgangspunkt des Vortages und wanderte die letzten 10 km auf dem Uplandsteig über den 843 m hohen Langenberg, teils auf hess.- und auf nordrhein.- Westf. Seite bis zum Haus des Gastes.
Auf dem Festplatz waren viele Wandergruppen aus ganz Deutschland eingetroffen, ein buntes Durcheinander von Wander- und Trachtengruppen.
Am Sonntagmorgen eröffnete im Kurpark ein ökumenischer Gottesdienst die Festveranstaltung. Ab Mittags wurde die Wanderwoche mit einem Festumzug beendet.
An den Standortwanderungen nahmen 31 Vereine teil, Niederkaufungen belegte den 18. Platz

108. Deutscher Wandertag in Fulda -2008

Der Deutsche Wanderverband wurde vor 125 Jahren in Fulda gegründet. Aus diesem Anlass wurde der diesjährige 108. Deutsche Wandertag in der Gründungsstadt gefeiert.
Wie es in unserem Verein schon seit vielen Jahren zur Tradition geworden ist, nahmen wir auch in diesem Jahr wieder mit einer großen Wandergruppe am Wettbewerb für Standortwanderungen im Rahmen des Deutschen Wandertages teil.
Am Sonntag, 22.06.08 starteten 30 Vereinsmitglieder in Pkw-Fahrgemeinschaften Richtung Rhön. Unsere Organisatoren Rolf und Diana Staude hatten bereits viele Monate vorher diese Wanderwoche geplant und mit der Wahl der Unterkunft in Kalbach einen wahren Glücksgriff getan. Das Hotel „Zum Taufstein“ – der Ausgangspunkt unserer Wanderungen – liegt ca. 40 km südlich von Fulda zwischen Rhön, Vogelsberg und Spessart in einer waldreichen Mittelgebirgslandschaft. Bereits am Ankunftstag stand zum Kennenlernen der näheren Umgebung eine 10 km–Wanderung auf dem Plan. An den folgenden Tagen wurden jeweils 2 Wanderungen angeboten, wobei die Langwanderer Strecken zwischen 18 und 22 km, die Kurzwanderer zwischen 12 und 17 km zurücklegten.
Insgesamt wurden von uns in dieser Wanderwoche 2506 km erwandert, was einem Durchschnitt von ca. 84 km pro Teilnehmer entspricht. Mit dieser hervorragenden Wanderleistung errangen wir den 3. Preis und wurden am Samstag im Rahmen der Festveranstaltung auf dem Fuldaer Domplatz ausgezeichnet.

Eine besonders schöne Wanderung war die Haubentour auf die 658 m Große Haube an der hessisch-bayrischen Grenze mit ihrem ca. 80 m hohen Aussichtsturm, von dem wir einen herrlichen Rundblick über die umliegenden Gebirgszüge hatten. Auch die Wanderung auf den Kreuzberg, den „Heiligen Berg der Franken“, mit dem bekannten Franziskanerkloster war ein beeindruckendes Erlebnis. Aber auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz. So sangen wir zusammen mit Gotthilf Fischer und vielen tausend Wanderern auf einer Veranstaltung des Hessischen Rundfunks auf dem Fuldaer Domplatz fröhliche Volks- und Wanderlieder.
Der Höhepunkt jedoch war am Sonntag unsere Teilnahme am abschließenden Festzug durch die Fuldaer Innenstadt. Mit unseren blauen Vereinshemden und den blauen Sonnenschirmen unserer Wanderdamen bildeten wir einen auffälligen Farbtupfer in diesem fröhlichen Umzug, an dem über 20000 Wanderer aus ganz Deutschland teilnahmen.
Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren Rolf und Diana Staude sowie ihren Helfern, die für diese harmonische und erlebnisreiche Wanderwoche viel Zeit und Mühe aufgewendet haben.

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