Tages-Busausflüge

Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg -2016


Auch in diesem Jahr haben wieder viele Wanderfreundinnen und Wanderfreunde sowie einige Gäste an unserer Kulturfahrt zum Weihnachtsmarkt nach Bückeburg teilgenommen. Morgens gehörte etwas Überwindung dazu, bei eisigem Wind vor die Tür zu treten, aber einen echten Naturfreund kann auch Kälte nicht abhalten. Es war ein herrlicher sonniger Tag.
Die Fahrt war ausgezeichnet vorbereitet von unserem Kulturwart Rolf Staude. Zur Einstimmung auf den Weihnachtsmarkt hatte Rolf unterwegs für ausreichend heißen Glühwein gesorgt.

Der Weihnachtsmarkt war im Park von Schloss Bückeburg aufgebaut und damit umgeben von den repräsentativen Gebäuden des Schlosses. Der Weihnachtsmarkt ist einzigartig.

An den zahlreichen geschmückten Hütten waren Geschenkartikel, Kunsthandwerk und kulinarische Spezialitäten aufgebaut. Auch die „Glühweinstände“ kamen nicht zu kurz. Es roch nach Bratäpfel, Zimt und Zuckerwatte.


Wir konnten uns gar nicht genug sattsehen.
Egal ob große Engel, kleine Engel, Engelskugeln, Engelskuchen, sie alle schafften eine wunder -schöne besinnliche Stimmung, die man auf dem Weihnachtszauber spüren konnte.

Auf der Rückfahrt gab es dann viel zu erzählen. Eine gelungene stimmungsvolle Fahrt ging dann wieder zu Ende, alle waren sich einig, wir treffen uns in 2017 wieder zu einer fröhlichen Kulturfahrt. Danke für die gute Organisation an Rolf.

ESch

Besuch des Fernsehgartens in Mainz – 2016

Ob spannende Tipps, ob Musik, ob interessantes Kochen, Heimwerken oder Artistik und vieles mehr, der ZDF-Fernsehgarten ist immer für eine Überraschung und einen interessanten Tag gut.
So lud unser Kulturwart Rolf Staude alle interessierten Wanderer/Innen und Gäste zu einer Fahrt nach Mainz zum Besuch des Fernsehgartens mit vielen Überraschungen ein. Die anschließende Weiterfahrt führte uns nach Wiesbaden zur Besichtigung der Stadt nach einem ausgiebigen Mittagessen im Ratskeller.

Im Fernsehgarten konnten wir dann erleben, wie Fernsehen mit seiner vielfältigen notwendigen Technik life „gemacht“ wird und konnten die Stars haut nah bestaunen. Bei einem Spaziergang über die weitläufigen Anlagen des ZDF-Fernsehstudios auf dem Lerchenberg konnten wir das Gelände besichtigen.

Die Sonne schien mit voller Kraft, es war wunderbar warm. Bei einer Busfahrt durch die Hessische Landeshauptstadt Wiesbaden konnten wir den Reiz auch dieser Stadt erahnen.
Auf der Rückfahrt gab es dann viel zu erzählen und zu lachen. Alle waren der Meinung, es war mal wieder ein schöner Tag und eine gelungene Jungfernfahrt unseres neuen Kulturwartes Rolf.
Danke für die Organisation und den schönen Tag.

ES

Maiwanderung 2016

45 Wanderinnen und Wanderer starteten am 1. Mai zu unserer traditionellen Mai-Wanderung mit dem Bus und einem Pkw in Richtung Ringgau. Vorgesehen waren Wanderungen von 11 und 16 km auf dem Elisabethpfad und eine Rundwanderung von 4 km bei Datterode. Nach der Begrüßung durch Wanderwart Alfred Meißer wurden die Strecken erläutert und die Mitfahrer konnten sich für die Wanderungen entscheiden. Für die lange Strecke unter der Führung von A. Meißer hatten sich nur die Wanderfreundin Marga Dorweiler und die Wanderfreunde Norbert Markert und Herbert Panhans entschieden, die ihre Wanderung hinter Waldkappel begannen.

Die Wanderführer Klaus Weidemann und Gerhard Schmelzer hatten immerhin weitere 25 Teilnehmer zu der 11 km Wanderung um sich geschart, die in Oetmannshausen begann.

Eine kurze Bemerkung zu dem Elisabethpfad; dieser erstreckt sich über 193 km von Eisenach nach Marburg. An diesem Weg liegen zahlreiche Orte mit ihren Gotteshäusern, so auch die Orte Hoheneiche und Wischmannshausen.
Im August 1801 kam J. W. von Goethe, der auf dem Weg von Pyrmont nach Weimar war, in Hoheneiche an und zeichnete die dortige „St. Martinskirche“.
An der Kirche von Wischmannshausen war von 1933 bis 1939 der 1906 in Kassel geborene Kurt Reuber als Theologe. Reuber studierte in dieser Zeit zusätzlich Medizin in Göttingen und widmete sich außerdem der Malerei. Als er 1942 als Truppenarzt bei der Kesselschlacht von Stalingrad war, zeichnete er zu Weihnachten für seine Kameraden die weltberühmte „Madonna von Stalingrad“. Eine Kopie dieses Bildnisses hängt in den Kirchen von Hoheneiche und Wischmannshausen; das Original dieser Zeichnung hängt in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin.

Nach dem Ausstieg der Lang- und Mittelstreckenwanderer brachte der Bus die restlichen 14 Teilnehmerinnen nach Datterode. Von dort führte die Wanderfreundin Erika Meißer die Gruppe auf dem wunderschönen „Hasselbachweg“, vorbei an den Taufbäumen (für jedes Kind, das getauft wurde, pflanzte man damals einen Baum), zum Landhotel „Fasanenhof“, welches das Ziel aller 3 Gruppen war.

Nach einer hervorragenden Bewirtung trat die Gruppe gegen 16 Uhr die Rückfahrt an.
EM

 

 

Maiausflug nach Grandenborn 2015

Mit einem voll besetzten Bus starteten die Teilnehmer des Wander-Verein Niederkaufungen am 1.Mai in Richtung Ringgau. War anfangs der Himmel noch etwas bedeckt, so setzte sich im Laufe des Tages immer mehr die Sonne durch. Die Fahrt ging auf der B 7 nach Datterode und Röhrda und weiter in Richtung Grandenborn. An der Stelle, wo der Prämiumweg 13 die Landesstraße K 24 überquert, stiegen die Teilnehmer aus und begannen ihre Maiwanderung. Diese führte uns zunächst zur Boyneburg, wo eine ausgiebige Rast eingeplant war. Nach Erkundung der Burgruine und Information über die Sage der Boyneburg auf einer Info-Tafel ging es weiter auf dem P 13 in Richtung Grandenborn. Das Teilstück, auf dem unsere Wandergruppe in zwei unterschiedlichen Längen gewandert ist, zeichnet sich durch einen naturbelassenen Wanderweg auf den Höhen des Ringgaus aus und wurde von allen als ein sehr schöner Prämiumweg gelobt. Im Restaurant Teichhof in Grandenborn erwartete uns ein deftiges Essen und selbst-gebackener Kuchen. Am Nachmittag ging es zurück nach Kaufungen, wo beim Ausstieg alle davon überzeugt waren, einen schönen 1. Mai erlebt zu haben.
Im Namen aller bedankte sich Wanderfreund Herbert Panhans bei den Organisatoren und Wanderwarten Alfred Meißer und Klaus Weidemann.

AM

Mühltal im Regen

so könnte man unsere diesjährige Fahrt in das „Weihnachtstal“ nennen.
Im Bus störte uns das Wetter noch nicht; auch beim Besuch der einmaligen Schlosskirche in Eisenberg waren wir noch voller Hoffnung, dass es besser würde. Der Wettergott hatte aber kein Mitleid mit uns. Trotzdem starteten wir frohgemut unsere Wanderung durch den längsten Weihnachtsmarkt Deutschlands. Den Anfang machte die Robertsmühle. Hier konnten wir den ersten Glühwein trinken und uns mit vielen regionalen Köstlichkeiten stärken. Es folgten 6 weitere Mühlen in verschiedenen Abständen. Außer den üblichen Ständen mit Essen und Getränken hatte jede Mühle ihr eigenes Thema zur Advents- und Weihnachtszeit. So gab es an der Walkmühle die „Holzlandweihnacht“, an der Pfarrmühle die „Kinder- und Märchenweihnacht“ und an der Froschmühle die „Mittelalterliche Weihnacht“ zu bestaunen. Natürlich gab es auch zahlreiche Stände mit tollen handwerklichen Sachen. Wir gingen in kleinen Gruppen und sammelten uns danach an der letzten Mühle, der Meuschkensmühle. Inzwischen war es dunkel geworden und unsere Taschenlampen kamen zum Einsatz. Zur perfekten Adventsstimmung trugen zahlreiche Besucher bei, die mit Fackeln durch das Mühltal wanderten. Die „Weihnachtstal-Parade“, ein Umzug mit zahlreich geschmückten Fahrzeugen, rundete den Tag ab. Als wir sicher waren, dass alle wieder im Bus saßen, fuhren wir heimwärts. Trotz Dauerregen hatten wir einen schönen Tag auf dem etwas anderen Weihnachtsmarkt.
Danken möchte ich Liesel und Klaus Weidemann für die Organisation. Es war schon mehr nötig als eine Fahrt mit einem Reiseveranstalter zum Weihnachtsmarkt. Ein weiteres „Dankeschön“ geht an den aus Wellerode stammenden Thomas Grebe, der uns vor Ort unterstützt hat. Dafür bekam er von Alfred eine gute, nordhessische „Ahle Wurscht“ aus der alten Heimat, über die er sich sehr gefreut hat.
EM

Busfahrt der Musikgruppe „Guten Laune“

„Horch wer kommt von Kaufungen an“.

40 Personen fuhren mit dem Bus am 16. April 2014 nach Marburg. Zunächst kehrten wir in Gemünden in den Hessischen Hof ein und stärkten uns für unseren Ausflug nach Marburg. Im Bus stimmten wir uns mit dem nachstehenden Lied auf unsere Unternehmungen in der Uni-Stadt ein.
Das Lied wird nach der Melodie: „Horch was kommt von draußen rein“ gesungen.
Jedem Zeilenende wird ein „hollahi, hollaho“ angefügt.

1. Heute fahr’n wir mit dem Bus
Weil man Marburg anseh’n muß
Doch erst geht’s nach Gemünden rein
Im Hessischen Hof kehren wir noch ein

2. Sind wir dann rundum gut satt
Fahr‘n wir in die Uni-Stadt
Naturwissenschaften oder Medizin
Zieht Studenten nach Marburg hin

3. Die Grimm’s studierten alle zwei
In Marburg einst Juristerei
Beim Wandeln auf dem „Grimm-Dich-Pfad“
Man heute Märchen erleben mag

4. Zur Elisabethkirche muß man gehen
Vieles gibt es dort zu seh’n
Die gotische Kirche ist interessant
Als Wallfahrtskiche ist sie bekannt

5. Marburg liegt schön an der Lahn
Man kann drauf fahren mit dem Kahn
Doch wir schauen die Stadt uns an
Weil man viel entdecken kann

6. Marburg viele Treppen hat
Sie führen in die Oberstadt
Wandert man noch weiter rauf
Geht es hoch zum Schloß hinauf

7. Wer will, spaziert im Ort herum
Kaffeetrinken ist nicht dumm
Schönes Wetter war unser Glück
Mit Herrn Fritsche fahren wir gut zurück
L.F.
Bei gutem Wetter hat Marburg allen Teilnehmern prima gefallen und wir danken Lu für den schönen Tag und die tolle Organisation. Beim Singen ihres Liedes denken wir gern an diesen schönen Ausflug zurück.

Maiausflug 2013

48 Wanderfreundinnen und –freunde starteten mit dem Bus in Richtung Diemelsee. In Heringhausen angekommen, verließ eine Gruppe von 34 Personen den Bus, um zu einer gemeinsamen Wanderung mit dem Wanderführer Alfred Meißer um den Diemelsee zu starten. Bei bedecktem, aber trockenem Wetter, ging es auf dem „Fährschiffwanderweg“ und dem „X 15“ entlang über 12 km nach Helminghausen. Ein alter Grenzstein zeugte davon, dass wir von Hessen nach Westfalen gewandert waren.
Die übrigen 14 Wanderfreunde fuhren unter der Leitung von Erika Meißer mit dem Bus zum Schiffsanleger und starteten von dort aus zu einer einstündigen Rundfahrt auf dem Diemelsee. Der Kapitän des Ausflugsschiffes steuerte extra auf das Ufer zu, damit die beiden Gruppen sich freudestrahlend zuwinken konnten. Wieder zurück an Land, begab sich diese Gruppe auf ihren Spaziergang in Richtung Staumauer und von dort zur Einkehr in Helminghausen. Die größere Gruppe folgte mit gebührendem Abstand.
Hier war im Gasthof Diemeltal alles vorbereitet und die Teilnehmer wurden mit reichlich Kaffee und Kuchen verwöhnt. Es soll aber auch nicht verschwiegen werden, dass das eine oder andere Bier mit etwas „Deftigem“ dazu schmeckte.
Nach einer ausgedehnten Pause ging es zurück zur Staumauer und weiter zu unserem Bus, dessen Fahrer Kai uns sicher nach Kaufungen zurück brachte.
Nach Meinung zahlreicher Wanderfreunde war es ein gelungener Ausflug.

(EAM)

Busfahrt nach Soest

Am Dienstag den 23. April 2013 fuhr die Musikgruppe „Gute Laune“ mit Freunden und Gästen nach Soest. Sehenswert ist das mittelalterliche Stadtbild mit schönen Fachwerkhäusern und Kirchen. Soest war eine der bedeutendsten Hansestädte des Mittelalters. Herr Fritsche fuhr uns mit seinem Bus gleich an den „Großen Teich“ und wir besichtigten die spätgotische „Wiesenkirche“ mit Tafelmalereien und sahen das „Westfälische Abendmahl“. Über die hohe Gassen gingen wir zur Kirche „St. Maria zur Höhe“ und bestaunten prächtige Decken- , Wandmalereien und Deutschlands einziges „Scheibenkreuz“. Nach einem kurzen Spaziergang schauten wir uns noch die „St. Patroli Kirche“ an, ein romanischer Bau von 965, eine Stiftskirche. Auch hier sehenswerte Fenster und Gemälde. In der Nähe hat Soest ein barockes Rathaus mit „St. Patroklus-Figur“ über den Bogengängen.

Im Cafe Fromme am Markt stärkten wir uns. Dann hatten wir noch Zeit zur freien Verfügung und jeder konnte in der schönen Altstadt bummeln gehen. Mit dem Bus fuhren wir noch zum Möhnesee und spazierten auf der Staumauer. Wetter und Stimmung waren gut und wir fuhren frohgemut nach Kaufungen zurück.

LF

Busfahrt der „Guten Laune“ nach Fulda

„Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön“, so sangen 40 Personen als wir am 22. April nach Fulda und Bad Salzschlirf fuhren. Zunächst hatten wir in Fulda eine Dombesichtigung. Der Dom ist die bedeutendste Barockkirche Hessens und sowohl von außen als im Inneren beeindruckend. Natürlich waren wir auch am berühmten Bonifatius Grab im Dom.
Im Stadtschloss Fulda gefielen uns die historischen Räume, besonders das Spiegelkabinett. Bekannte Sammlungen von Fuldaer und Thüringer Porzellanen wurden uns von der netten Tourismusführerin gezeigt.
Petrus, den wir um trockenes Wetter gebeten hatten, war uns wohlgesonnen. Einen Schauer gab es nur als wir unter Dach und Fach waren.
Da viele Mitreisende Fulda kannten, ging unsere Fahrt gleich weiter nach Bad Salzschlirf, der „Oase zwischen Vogelsberg und Rhön“. Pünktlich zum Kaffee waren wir im Hotel Schober, wo uns der Blechkuchen sehr gut schmeckte. Danach spazierten wir im Sonnenschein im schönen gemütlichen Kurort.
Die Heimfahrt war sehr angenehm, weil Herr Fritsche nicht die Autobahn nahm, sondern auf Bundesstraßen beschaulich durchs Grüne fuhr.
Es war ein schöner April-Sonntag.

L.F.

Erste Maiwanderung 2011

Eine Ära, 32 Jahre Kirschblütenwanderungen jeweils am Ersten Mai, geführt von Karl Heinz Felde und Winfried Klug, ging zu Ende. Wir sagen beiden Wanderfreunden unseren herzlichsten Dank für die viele Mühe in all den Jahren.

Nun haben das Amt als Wanderführer Alfred Meißer und Klaus Weidemann übernommen. Sie haben der Wanderung einen neuen Namen, „Erste Maiwanderung“ gegeben und sich auch von der Region Meißner mit Umfeld entfernt. Ausgang ihrer ersten Wanderung waren die Hannoverschen Klippen am Dreiländereck Hessen, Niedersachsen und Nordrhein Westfalen bei Bad Karlshafen.

Um 8.30 h fuhr der vollbesetzte Bus über die B 83 vorbei an Grebenstein, Hofgeismar, Trendelburg durch Bad Karlshafen zu den Klippen. Nach ein paar Metern Fußweg konnten wir den im März 2011 neu eröffneten Skywalk betreten. Skywalk, dabei handelt es sich um eine Plattform die 80 m über der Weser auf 9 Ankerpfählen bis zu 14 m lang, mit einer Traglast 500kg/m⊃2; steht. Bei dem ausnehmend schönen Wetter konnten wir nach links blickend Bad Karlshafen und rechts das zum Teil demontierte KKW Würgassen sehen. Uns und anderen hat das Bauwerk „Skywalk“ gefallen. Laut Internet war die Resonanz zur Eröffnung verhalten positiv. Kommentar, man möchte Besucher ins Dreiländereck ziehen.

Die beiden neuen Wanderführer hatten sich ihre Ehefrauen zur Hilfe genommen, sodass wir uns in vier Gruppen splitten konnten. Für die Kurzstreckenläufer übernahm Erika Meißer eine Stadtführung in Beverungen, Elisabeth Weidemann führte die 5 km Wanderung, Klaus übernahm die 10 km und Alfred die 14 km. Die 3 Langwanderungen führten ein Stück durch den Staatsforst Winnefeld und die Dt. Märchenstraße. Die Planung war gut durchdacht, jeder konnte sich seiner Leistung entsprechend einordnen.

Schön war der Tag, die Sonne schien, hin und wieder wehte ein etwas kühler Wind. Bei Kaffee und Kuchen trafen sich alle 4 Gruppen im Rittergut Meinbrexen „Cafe im alten Kuhstall“ wieder. Die Heimfahrt führte am Spätnachmittag entlang der Weser bis Hann. Münden dann über die Autobahn bis Niederkaufungen.

Für die Wanderungen, für die Mühe der Vorbereitung, sagen wir nochmals danke, es war ein guter
Start.

MD

Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Quedlingburg- 2010

Am Samstag, den 4. Dezember 2010 starteten 49 Wanderinnen, Wanderer und Gäste zu einer Fahrt mit dem Reisedienst Eckhardt zum Weihnachtsmarkt nach Quedlinburg.
Schon die Hinfahrt durch den Harz war ein Erlebnis. Die tief verschneite Winterland-schaft brachte uns in die richtige Adventsstimmung.
In Quedlinburg angekommen, gab es, neben den für Weihnachtsmärkte üblichen Verkaufsständen, in 27 festlich geschmückten Höfen der Alt- und Neustadt allerlei handwerkliche Kunst sowie historische Marktstände zu bestaunen.
Durch den an diesem Wochenende stattfindenden „Advent in den Höfen“ war insbe-sondere die Altstadt voller Weihnachtsmarktbesucher. Nach dem Verzehr von gutem Essen, Kaffee, Kuchen und auch einigen Glühweinen traten wir gegen 17 Uhr die Heimreise an. Zum Abschluss bedankte sich unser 1. Vorsitzende Franz Kuhlenkamp bei den Organisatoren Karl Heinz und Alfred und auch bei unserem Busfahrer Axel für den gelungenen Weihnachtsmarktbesuch.
Alle waren der Meinung, dass es ein schöner Tag war.

Ausflugsfahrt der Musikgruppe

Am 14.Mai 2010 unternahm die Musikgruppe „Gute Laune“ eine Busfahrt ins Blaue, an der 46 Gute- Laune-Freunde teilnahmen. Alle waren gespannt und rätselten, wo die Fahrt wohl in diesem Jahr hinführt. Bekannt war nur, dass wir den Spuren eines bekannten Dichters, Zeichners und Humoristen folgen wollten. Hinter Göttingen wurde das Geheimnis gelüftet. Unser Ziel war die Wilhelm-Busch-Mühle. Zuerst besichtigten wir die Kirche in Ebergötzen, wo der Onkel Wilhelm Buschs Pfarrer war. Die Küsterin machte uns auf eine Seltenheit aufmerksam. An der Decke ist die Figur eines großen Engels – der Taufengel – befestigt, der bei einer Taufe herab gelassen und Weihwasser in die von seiner Hand gehaltenen Silberschale gefüllt wird.
Nach einem kurzen Gebet und einem gemeinsam gesungenen Dankeslied erteilte Diakon Stossier den Reisesegen. Nun spazierten wir zur nahe gelegenen Wilhelm-Busch-Mühle. Bei einer Filmvorführung und Besichtigung der Mühle wurde uns auf humorvolle Weise viel Interessantes über das Mahlwerk und Wilhelm Buschs Erlebnisse anschaulich gemacht. Auf Schusters Rappen ging es weiter zum Europäischen Brotmuseum. Hier ließen wir uns im Backstübl mit regionalen Brot- und Kuchenspezialitäten verwöhnen.
Auf der Rückreise legten wir noch einen Stopp an der Burg Plesse ein. Diese Burg wurde erstmals im Jahr 1015 urkundlich erwähnt. Hier finden heute auf dem 23 m hohen Turm Trauungen statt. Wir hatten Glück und konnten im Burghof eine alternative Hochzeitsfeier beobachten.
Es war ein erlebnisreicher Tag. Ein Dank dem Wettergott, der uns vor Wind und Regen verschonte.

 

Kirschblütenwanderung im Werratal

Wie in vielen Jahren zuvor hat auch in diesem Jahr das Trio Christa und Karl-Heinz Feldle und Winfried Klug die Kirschblütenwanderung am 01.05.2010 übernommen.
Mit vielen Wanderfreunden und Gästen fuhr der Bus über Großalmerode nach Witzenhausen. Von hier wanderten alle Teilnehmer auf zwei Routen durch die noch blühenden Kirschplantagen nach Wendershausen. Hier bestiegen alle wieder den Bus bis Hohengandern. Ab hier wanderten die Langläufer der dreigeteilten Gruppe über Erbbegräbnis und Teufelskanzel nach Gerbershausen. Die Wanderergruppen 10 und 13 km wanderten über Hasenwinkel, bzw. Hennefeste um Gerbershausen.
Von dem vielfältigen frischen Grün, dem Gelb der Löwenzahnblumen und den schon etwas verblühten Kirschbaumblüten waren alle entzückt, auch die sich immer wieder bietenden Weitblicke in das Eichsfeld verführten zum Stehen bleiben und den Augenblick zu genießen. Es war ein wundervoller Wandertag, selbst das angekündigte Regenwetter blieb aus.
Zum Abschluss trafen sich wieder alle in Gerbershausen, um die verbrauchten Kräfte aufzutanken.
Soll eine Ära zu Ende sein ?.
Leider wurden die Wanderer am Ende des Ausflugs mit der Tatsache konfrontiert, dass das bewährte Wanderführerteam die 1. Mai Wanderung nicht mehr weiter führt, was sehr zu bedauern ist. Nach 32 Jahren wollen sie diese Wanderung in jüngere Hände legen.
Wir danken Karl-Heinz und Christa sowie Winfried für die in den vielen Jahren geleistete Vorbereitungen und Mühe, die immer mit so einem Ausflug verbunden sind.
Do/Fe

Ausflugsfahrt der Musikgruppe „Gute Laune“

Am Sonntag, 19. April 2009, veranstaltete die Musikgruppe „Gute Laune“ einen Omnibusausflug nach Melsungen. Auf der Fahrt dorthin legten wir zunächst einen Stopp in der Gedenkstätte Breitenau, einem ehemaligen Benediktinerkloster ein, das während des 2. Weltkrieges als Konzentrationslager diente. Das Kloster wurde am 14.12.1940 auf Anordnung der Gestapo geschlossen, die 60 Ordensleute aus dem Land ausgewiesen. In der Klosterkirche hielten wir eine kleine Andacht.
Heute befindet sich auf dem Klostergelände eine Ausstellung, die mit Schrift- und Bildmaterial an die traurige Zeit vor und während des 2. Weltkrieges erinnert. Schon 1938 wurden hier 24 jüdische Männer inhaftiert. Beispielhaft sei hier an das Schicksal einiger Insassen erinnert. Im Juli 1941 wurden die ev. Pfarrer Otto Reinhold aus Lohfelden-Crumbach, Hans Zimmerman aus Bettenhausen und Robert Lutze aus Hanau verhaftet und ins Konzentrationslager Breitenau gebracht. Anlass der Verhaftung war ein 1933/34 geschriebenes Gedicht, das die Gestapo bei Hans Zimmermann gefunden hatte. Der kath. Pfarrer Konrad Trageser aus Marbach bei Fulda wurde im August 1941 verhaftet, weil er in einer Predigt gesagt hatte: „Wichtiger als Orden und Ehrenzeichen ist die Erhaltung des Seelenadels“. Im Dezember 1941 wurde er von Breitenau nach Dachau deportiert, wo er 6 Wochen später ums Leben kam.
Leider hatten wir nur eine Stunde Zeit für diese interessante Ausstellung, denn in Melsungen erwarteten uns 2 Fremdenführer zu einem Stadtrundgang. In ihrer historischen Bartenwetzerkluft, der Sonntagskleidung der damaligen Waldarbeiter, informierten sie uns in einem eineinhalbstündigen Stadtrundgang über die 1000-jährige Geschichte Melsungens. Das mit über 400 liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und das Europa weit bekannte Fachwerkrathaus bilden eine geschlossene historische Einheit. Unsere Fremdenführer machten uns auf die verschiedenen Bauarten des Fachwerkes aufmerksam und wiesen auf die schönen, symbolisierenden Verzierungen an den Holzbalken hin. Besonders an dem wuchtigen Rathausbau veranschaulichten sie die Geschichte des Fachwerkbaus in der Stadt.
Müde erreichten wir die Stadthalle, wo wir uns bei Kaffee und leckerem Kuchen erholen konnten.
Auch der Wettergott hatte es an diesem Nachmittag gut mit uns gemeint.

Zum Abschluss bedankten sich die 40 Mitreisenden bei den Organisatoren Blandina und Fritz für diesen schönen und informativen