Tages-Wanderungen

Damen-/Herrenwanderung am 11.11.2015 vom Wanderverein Niederkaufungen

Der langjährigen Tradition entsprechend verbinden die Wanderer vom Wanderverein Niederkaufungen die Novemberwanderung u.a. mit einem Gänseessen. In diesem Jahr war die Einladung wieder unter der Ankündigung „Gänseessen satt“ im Landgasthof Wiegand in Freudenthal bei Borken, ausgeschrieben. Schnell kamen die ersten Anmeldungen.
Dass Wiegand mit seiner Werbung nicht zu viel verspricht, konnten wir am 11.11.2015 wieder sehen und schmecken. Große Platten mit Gänsefleisch und mit dem zurzeit aktuellen Wintergemüse, Kartoffeln, Klöße, Kroketten wurden aufgetragen und die Wanderer haben tüchtig zugegriffen.
Aber auch alle Wanderfreunde, die andere Gerichte der Gans vorzogen, wurden mit einem guten Essen a la carte bedient.
Nicht nur das Essen am Mittwoch, sondern auch die 8 km lange Wanderung rund um den Borkener See, verbunden mit viel Sonnenschein, lasssen uns den diesjährigen Novemberwandertag in guter Erinnerung behalten.

MD

Ein Sonntag im August 2015

Wanderung durch die Ederauen zum Büraberg
Wir starteten am Grauen Turm und gingen Richtung Domplatz. Der X8 verlässt hier auf Treppenwegen den historischen Altstadtkern und geht an Stadttoren und Mauern entlang zur steinernen Brücke ins Edertal, zum sogenannten Malerwinkel. Hier folgt der X8 den Mühlengraben, dessen Wasser aus der Eder abgeleitet wird.
Im 13.Jahrhudert diente er zahlreichen Mühlen und der Wasserkunst von Fritzlar. Heute versorgt er die städtischen Brunnen.
Der Wanderweg läuft hier ein ganzes Stück entlang des ARS NATURA Kunst-Wanderweges und auch der Ederauen-Lehrpfad ergänzt die Strecke mit informativen Schautafeln zum Entdecken von Geographie, Geologie, Flora und Fauna. Die Grundidee von ARS NATURA ist die Einrichtung von Kunstpfaden entlang der Fernwanderwege X8 und X3. Die Kreuzung beider Wege befindet sich in der Gemarkung Spangenberg.
Die weitestgehend aus ökologischen Materialien hergestellten künstlerischen Arbeiten sind thematisch bewusst natur- und ortsbezogen. Im Gegensatz zur Enge der Museen ist hier im „Galerieraum Natur“ die landschaftsbezogene Streuung das künstlerische Präsentationsprinzip.
Auf einer Fußgänger-Brücke über die Eder haben wir die Auen verlassen. Ein Stationsweg, immer bergauf, bringt uns zum Friedhof mit der alten Bischofskapelle St. Brigida. (frühester Kirchenbau außerhalb des Limes) Hier hatten wir einen tollen Blick ins Edertal und machten unsere Mittagsrast.
Auf dem von jeher immer wieder besiedelten Platz wurde auf den Resten einer chattischen Gauburg im 1600 eine fränkische Reichsburg errichtet. In ihr suchten die Bewohner des Umfeldes im 8.Jahrh. Schutz vor den Angriffen der Sachsen. Nach dem Abklingen der Sachsengefahr verließen die Bewohner den Büraberg. Er blieb aber Bischofssitz.
Wir folgten dem gut ausgeschilderten Wanderweg nach Ungedanke und zurück nach Fritzlar, wo wir im Dom St. Peter das alte Volkslied „ Geh aus mein Herz und suche Freud“ sangen.

H.Ph.

Senioren-Wanderung 2015

Die Seniorenwanderung im Februar war wieder ein voller Erfolg.
Wir fuhren mit der Straßenbahn bis Unterneustädter Kirchplatz
und wanderten dann bei kühlem aber sonnigen Wetter zur
Gartengaststätte Helleberg. Dort angekommen, freuten wir uns
auf Kaffee und Kuchen. Nach dieser Stärkung ging es wieder zur
Straßenbahn in Richtung Kaufungen. Mit einem dreifachen
„Frisch Auf“ bedankte sich die Wandergruppe bei unserem Wanderführer
Franz Stossier für diesen schönen Nachmittag.
EM

EM

Damenwanderung am 13.08.2014 zu Jütte’s Weideberghof

Angeregt durch die TV-Sendung „Lecker Hessen“ Wer kocht das beste Land-Menü? wurde die Augustwanderung zum Weideberghof Jütte nach Simmershausen geplant.
Von der Straßenbahnendstation 6 Wolfsanger aus, ging es an der Fulda entlang bis Simmershausen. Der Hof liegt außerhalb vom Ort in einem Naturschutzgebiet. Simmershausen ist einer der 6 Ortsteile von der Großgemeinde Fuldatal.
Hier gibt es noch insgesamt 2 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe in der Region.

Unsere drei Damen die nicht mit wandern konnten, aber gerne den Tag mit uns genießen wollten, waren schon per Auto vorausgefahren und erwarteten uns.
Wir wurden von Frau Jütte empfangen und begannen den Rundgang durch den Stall des Jungviehs. Das Vieh steht in einem offen Stall, so dass es vom Stall aus gleich auf die Wiese gehen kann. Vom Stall ging es in den Hof, wo uns Frau Jütte, die zertifizierte Bauernhofpädagogin ist, den behördlichen Werdegang eines Kälbchens von Geburt an erklärte. Die milchgebenden Mutterkühe weideten in unmittelbarer Nähe des Hofes. Jüttes betreiben nur Milchwirtschaft, stellen Rohmilchkäse mit natürlichem Reifungsprozess, ohne jegliche Zusatzstoffe in vielen Geschmacksrichtungen her.
Der Hof wurde 1965 gegründet, es gab damals 10 Kühe und 10 Schweine, heute bewirtschaftet der Hof 75 Milchkühe. Das Anwesen besteht aus 85 Hektar Wiesen und Ackerland. Wir mussten staunen, mit wie wenig Personal diese ganze Arbeit geleistet wird.
Nach dem Rundgang über dem Hof gab es eine Vesperplatte bestehend aus Wurst, Käse, Brot, Kaffee und wer wollte konnte Sauermilch trinken. Alles Lebensmittel, die unter dem Label „Land Markt“ besser direkt vom Bauern aus der Region beziehen.
Landmarkt ist Vielfalt in der Tradition, ist unverwechselbar und steht für Nachhaltigkeit. Dem Hof gehört ein kleiner Laden an und die Produkte werden auf dem Markt und in einigen Rewe Läden angeboten.
Gute Qualität ist nur zu garantieren, wenn die Tiere ein gutes Weide- und Silofutter fressen. Dementsprechend werden Futteranalysen durchgeführt und bei Bedarf wird das Futter mit Mineralien aufgewertet.
Um einen Einblick in die Käseherstellung zu bekommen, wurde uns per Bild ein Einblick in die Milchküche gegeben. Als Beispiele werden 10 Liter Milch gebraucht um einen Handteller kleinen Käse herzustellen. Es braucht viele Handgriffe von der Käserinde auftragen, wenden, usw. bis ein Käse in den Verkauf kommt. Der Hof Jütte gibt einmal monatlich eine Käseprobe zur Laboranalyse an das Gesundheitsamt.
Viele Urkunden in Silber, Gold, Preise für Spitzenqualität und DLG Classics zeichnen die Ware aus.
Nach all den Informationen über Hygiene, Futter, Bürokratie, die ein Lebensmittelhersteller erfüllen muss, muss man hohen Respekt vor der Arbeit und dem Produkt haben.

Wir haben uns bei Familie Jütte für die viele Erklärungen, die Gastlichkeit bedankt und festgestellt, es war ein außergewöhnlich schöner Wandertag.

MD

Unsere Sonntagswanderung im Knüll am 27.07.2014

Der 14 km lange Eisenberg-Siegelweg führte uns rund um den höchsten Berg im Knüllgebirge. (Eisenberg mit 636 m). Fernab von der Hektik des Alltags, brachte diese Wanderung durch das Rotkäppchenland einen hohen Genussfaktor mit sich. Die Steigungen waren moderat, sanfte Wald- und Wiesenlandschaften wechselnden sich ab und oft kann man weite Ausblicke über die grüne Landschaft genießen. Da die Sicht vielversprechend war, machten wir zum Schluss einen Abstecher zum Borgmannturm, einem 1913 vom Knüllgebirgsverein errichteten Aussichtsturm, auf dem Gipfel des Eisenbergs. Von den bewaldeten Hügeln des Knüllgebirges reicht der Blick über Nordhessens Landschaften: Habichtswald, Reinhardswald, Kaufunger Wald, Hoher Meißner und Kellerwald. Leider lagen Thüringer Wald, Vogelsberg, Taunus, Westerwald, Rothaargebirge und Rhön überwiegend im Dunst.

Die Wanderführer: G. u H. Panhans

PS.
Ein besonderer Dank gilt unseren beiden Wanderführern, die uns durch diese wunderschöne Natur geführt haben, sogar die Wiesen hatte sie mähen lassen. Nur auf den Waldwegen wurden einige Brennnesseln übersehen. Wir hatten unser Wanderziel stets vor Augen, doch Herbert fand stets einen schönen Umweg, der uns von der Kuchentafel wieder entfernte. Allein Wanderfreund Alfred konnte dies nicht stören, er loggte einige Caches und verhalf einem Trackable zur weiteren Wanderschaft.
Wir sind uns alle einig: ein sonniger und schöner Wandersonntag.

WH


L.F.

Wanderung zur Auerhahnshütte 2014

Seit etwa 30 Jahren wandert der HGHV Niederkaufungen im Februar zur Auerhahnshütte. In diesem Jahr war es eine Gemeinschaftswanderung mit den Wanderfreunden vom HWGHV Oberkaufungen. Start der Wanderung war Niederkaufungen. Bei gemischtem Wetter, Regen und Sonnenschein, sind die Wanderer und Wanderinnen über den Lewenbruch zur Hütte gewandert. Dort erwartete sie eine warme Stube, wo man eng zusammenrückte und so mit dem Nachbarn schnell ins Gespräch kam.
Heiße und kalte Getränke, eine gute Suppe, Kaffee und Kuchen hatten die Hüttenwirte vorbereitet. All die guten Sachen haben die Wanderer wieder für den Heimweg gestärkt. Unsere wetterfesten Teilnehmer zogen es vor, bei einem kleinen, offenen Feuer vor der Hütte sich mit ihren Wanderkollegen zu unterhalten. Um die Zeit zu verkürzen wurden auch ein paar Wanderlieder mit Gitarrenmusik gesungen und dann stand der Aufbruch zur Rückwanderung schon wieder an.

MD

 

Pilger-Sternwanderung in 2013

Am 9. Mai, dem Himmelfahrtstag so sollte es sein,
nach Schwalefeld lud der Pilgerpfarrer Ulf Weber uns zu einer Sternwanderung auf dem Besinnungsweg ein.
Eine kleine Gruppe mit Organisator Franz folgte dem Ruf und diese Wanderung war wirklich gut.
Die dortigen Wanderführer sich zu uns gesellt
und führten auf schönem Waldweg zur Pilgerkirche nach Schwalefeld.
Der Pfarrer begrüßte uns Niederkaufunger selbst,
Erfrischung und kleine Brötchen wurden zur Verfügung gestellt.
Jeder bekam einen Pilgerstein,
das sollte unser Glücksbringer sein.
Mit „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ führte der Pfarrer durch die Kirche die Pilgerwanderung an.
In Serpentinen, auf den Berg hoch oben zur Schwalenburg wanderten wir dann.
Eine Bergandacht bei herrlichem Wetter fand oben statt.
In gemütliche Runde gab es danach Bratwurst satt.
Die Fahrer holten die Autos, die Anderen ruhten derzeit aus
und nach Einkehr im Kaffee fuhren wir mit einer schönen Erinnerung nach Haus.
Es waren 11 km die wir als Pilgerwanderer geschafft.
Dank an die Organisation, es war gut gemacht.
E.N.

 

Sonntagswanderung im Juni 2013

Wir treffen uns am 16.06.2013 um 9.00 Uhr am Backhaus in Niederkaufungen zur Wanderung auf dem historischen Grenzsteinpfad bei Naumburg.
Mit Fahrgemeinschaft fahren wir die A44, Ausfahrt Zierenberg, B 251 und L 3215 durch Naumburg Richtung Netze bis zum Parkplatz Grenzsteinpfad/Habichtswald.

Der Grenzpfad kennzeichnet die historische Grenze zwischen Naumburg, das die längste Zeit seiner Geschichte zum Erzbistum Mainz gehörte und eine katholische Enklave darstellte.
(Achtspeichiges Mainzer Rad), dem Fürstentum Waldeck (gekennzeichnet durch den Waldecker Stern) sowie den Ländereien der Grafen von Elben und von Buttlar.

Von den Herrensteinen folgt der Grenzpfad dem Diemelwanderweg (D) und dem N5 durch abwechslungsreichen Wald. Immer wieder erkennt man die eindrucksvollen Grenzsteine am Wegrand. Auf längeren Partien wechseln sie sich mit so genannten Läufersteinen ab, die die Grenze markieren.
Nach 10 km rasten wir im Cafe Hasenacker und stärken uns für den Rückweg zum Parkplatz.
Die Wanderung verläuft teilweise auf naturbelassenen Waldpfaden.

M. D.

Schneewanderung am 17.02.2013

Unsere Schneewanderung im Kaufunger Wald ist seit ca. 25 Jahren ein feststehender Termin im Kalender unseres Vereins, und so hatte es sich auch in diesem Jahr durch gute Teilnahme (39 Wanderinnen und Wanderer) gezeigt, dass sich die Mühe für die Vorbereitung von Rolf Staude und Herbert Hoffmann mit ihren fleißigen Helfern gelohnt hat.
Wandern macht hungrig und durstig, und so gab es gleich bei Ankunft der Wanderer Glühwein mit und ohne Alkohol, danach Erbsensuppe mit Würstchen und wiederum danach Kaffee und Kuchen.
Auch das Wetter hatte gut mitgespielt. Alle waren kleidungsmäßig gut gerüstet und konnten den Tag bei einem zünftigen Lagerfeuer genießen.
Da Rolf Staude sein Amt als 1. Hüttenwart an Herbert Hoffmann abgibt, haben wir Rolf ein großes Dankeschön ausgesprochen für die vielen Jahre der Organisation, der Mühe, aber auch für das gute schmackhafte Essen, das er jeweils in der eigenen Küche vorbereitet hatte.
Rolf wird aber auch zukünftig Herbert als 2. Hüttenwart weiterhin unterstützten, d.h. er geht uns im Verein nicht verloren.
Wie immer gab es viel zu erzählen und zu lachen und so vergingen die Stunden sehr schnell und
wir mussten wieder den Rückweg antreten. Selbst auf den letzten Kilometern kam die Sonne zum Vorschein und hat den schönen Wandertag ausklingen lassen.
Alle waren der Meinung „es war ein schöner Tag.“

Auerhahnshütte 2013

ESch

Maiausflug 2012

 

Ziel der diesjährigen Maiwanderung war der Nationalpark Hainich mit dem Baumkronenpfad der zum Weltnaturerbe gehört. Wanderfreunde und Gäste sind am Sonntag den 06. Mai zur Ganztagswanderung in das schöne Thüringer Land gefahren. Ausgangspunkt der Wanderung war das Forsthaus Thiemsburg am Baumkronenpfad.

Der Hainich liegt zwischen Creuzburg (Nähe Eisenach) und Heiligenstadt. Ein naturbelassenes Stückchen Erde, wo Fledermaus, Wildkatze, Specht, Schmetterling, auch Rotbuche noch zu finden sind.

Der Baumkronenpfad ist ca. 530 lang. Auf zwei großen Schleifen durch die Baumkronen, auf Plattformen und in Nischen präsentieren Schautafeln manches Neue und Überraschende über die Tier- und Pflanzenwelt. Neben der Hauptroute durch die Wipfel verhelfen gut durch Netze gesicherte Hängebrücken mit beweglich aufgehängten Holzblöcken oder durch ein dickes Tau in schwindelnder Höhe gesichert, zu einem Hauch von Abenteuer.

Damit alle Teilnehmer an dem Ausflug teilnehmen konnten, haben sich die Ausrichter der Wanderung sehr viel Mühe gegeben und drei Varianten angeboten. Eine 6 km Wanderung, geführt von Elisabeth Weidemann und Monika Popiolek, mit der Möglichkeit am Ende der Wanderung den Baumkronenpfad zu besteigen.
Gute 15 km führte Klaus Weidemann und Walter Popiolek die Gruppe über Wiesen und weiche Waldwege. Trotz des trüben Tages war ein Blick zurück immer lohnend. Bärlauch, Schlüsselblumen zierten den Weg, und auf dem letzten Drittel der Wanderung holte uns auch ein Dauerregen ein.
Die Kurzwanderer waren bei Erika Meißer in guter Obhut. Zum gemeinsamen Mittagessen trafen sich alle wieder im Gasthaus „Brauner Hirsch“ in Kammerforst.

Über einen kleinen Umweg auf der Heimfahrt konnte noch der geographische Mittelpunkt Deutschlands, der nach der Wiedervereinigung von Herbstein aus dem Vogelsberg nach Niederdorla verlegt wurde, mit einem Gruppenfoto festgehalten werden.

Der erste Vorsitzende Franz Kuhlenkamp, bedankte sich bei allen Beteiligten die mitgeholfen haben die Wanderung durchzuführen, besonders bei dem Hauptorganisator Klaus Weidemann.

MD

 

Geochaching am Ostermontag 2012

Die Teilnehmer der Ostermontag-Runde trafen sich am Haus der Sparkasse, um von dort aus die Runde zu beginnen. Nach dem Verteilen und Erklären der GPS-Geräte ging es zunächst zur ehemaligen Lossebrücke. Hier wurde der Cache schnell gefunden; nur das Bergen gestaltete sich beschwerlich, da kein Magnet mehr vorhanden war. Weiter ging es zum alten Backhaus und von dort zum Ziel dieses Caches. Nun führte uns der Weg zur Sandgrube und zum Wasserhaus Windhausen. Auch diese Verstecke wurden von den Kindern schnell gefunden. Die nächsten Koordinaten führten uns zu den grünen Bergen in der Ebeskammer. Nachdem auch dieser Cache gefunden wurde und „Die fünf Piraten“ sich auch hier eingetragen hatten, ging es zum letzten Cache kurz vor unserem Ziel, der Weinberghütte. Leider spielte der Wettergott nicht mit aber ich glaube, es hat doch allen Spaß gemacht. Unterwegs gab es zur Belohnung schon „Schnucke“ und in der Weinberghütte wartete außerdem der Osterhase.

AM

Nachtwanderung vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang vom 24. auf den 25.06. 2011.



Im Rahmen der 1000 Jahrfeier in Kaufungen führte der Hessische Gebirgs- und Heimatverein Niederkaufungen, HGHV, mit zwei Wanderführer, 14 Teilnehmer durch die Nacht.

Wie in der Kaufunger Woche mehrfach angekündigt, trafen sich mutige Nachtwanderer um 20.30 Uhr am Backhaus in Niederkaufungen um den prächtigen Sonnenuntergang gegen 21.40 Uhr vom Kalkberg aus zu genießen. Nach dem vielen Regen, den dunklen Wolken der letzten Tage, konnte die Gruppe ihr Glück über so einen schönen Sonnenuntergang fast nicht glauben. Mit dem Fotoapparat wurde das Erlebnis festgehalten. Weiter ging es durch die Gemarkungen Niestetal und Kaufungen zur Weinberghütte, dort erwartete uns, von unserem Hüttenwirt vorbereitet, eine heiße Suppe.

Nach der Pause ging es um 1 Uhr bei fast sternenlosem Himmel Richtung Oberkaufungen in den Stiftwald. Nachdem wir den Wald verlassen hatten waren die Wolken verschwunden und es zeigte sich ein Nachthimmel mit vielen Sternen und einem klaren, abnehmenden Mond. Gegen Morgen überzog dann in östlicher Richtung ein zartrosa Schein den Himmel. Mit Fernblick auf das Kasseler Becken wanderte die Gruppe wieder in das noch schlafende Kaufungen. Den Sonnenaufgang um 5.05 Uhr konnten wir oberhalb der Weinberghütte miterleben.

Mit einen guten Frühstück, vielen freundlichen Eintragungen in das Hüttenbuch, auch mit dem Versprechen wieder zu kommen, bedankten sich unsere Gäste, die mit uns das Wagnis der Nachtwanderung eingegangen waren.

MD

 

1. Grenzwanderung 2011

Im Rahmen der 1000 Jahrfeier der Gemeinde Kaufungen führte der Hessische Gebirgs- und Heimatverein Niederkaufungen von den 4 geplanten Grenzwanderungen die Grenzwanderung Nr. 1 am 17.04.2011 durch. Zur Wanderung haben sich ca. 50 Wanderfreunde eingefunden und wurden vom 1. Vorsitzenden Franz Kuhlenkamp und dem Bürgermeister Armin Ross von der Gemeinde Kaufungen herzlich begrüßt. Gegen 10.00 Uhr startete die Gruppe ihre Wanderung am alten Forsthaus an der Dr.-Horst-Schmidt-Straße. Während der Wanderung wurde der Grenzverlauf von den Wanderführern Klaus Weidemann und Franz Kuhlenkamp erläutert. Die Wanderung führte ein kleines Stück durch den Forstgutsbezirk Kaufunger Wald entlang der Grenze zum Werra-Meißner-Kreis und weiter in Richtung oberhalb des Baumgartens. Hier trennt der Grenzverlauf die Gemeinden Kaufungen – Nieste und Niestetal. An diesem Grenzstein versammelten sich die Bürgermeister Herr Armin Roß (Kaufungen), Herr Andreas Siebert (Niestetal) und Herr Edgar Paul (Nieste) um Ihre Verbundenheit zu demonstrieren. Nach kurzer Rast führte der Weg weiter zum Affendenkmal beim Gut Windhausen. Die Wandergruppe wurde mit Akkordeon-Musik begrüßt und konnte sich mit Bratwurst, Grillschinken und kühlen Getränken stärken.
Der zweite Teil der Wanderung führte über den Tannengrund entlang des Diebesgrabens zum Ziel der Grenzwanderung, dem Parkplatz Wendeschleife Papierfabrik, der nach ca. 15 km von allen Wanderfreunden wohl behalten erreicht wurde. Bei herrlichem Sonnenschein, der die Wanderer den ganzen Weg begleitet hat, konnten die Eindrücke dieses Tages bei Kaffee und Kuchen noch einmal besprochen werden und so endete in heiterer Stimmung eine gelungene erste Grenzwanderung.

4. Grenzwanderung

Im Rahmen der 1000 Jahrfeier der Gemeinde Kaufungen führte der Hessische Gebirgs- und Heimatverein Niederkaufungen die 4. und letzte Grenzwanderung am Sonntag den 25.09.2011 durch.
Es trafen sich mehr als 60 Wanderer auf dem P+R Parkplatz im Ortsteil Papierfabrik. Diese Etappe wurde wieder wie die Grenzwanderung Nr. 1 vom HGHV Niederkaufungen gestaltet. Die Wanderführer begrüßten die Wanderinnen und Wanderer und gaben Hinweise zur Papierfabrik und zur Wanderstrecke. Ebenso begrüßten Herr Sauerwein von der Gemeinde Lohfelden und Herr Lange von der Gemeinde Kaufungen die Anwesenden.
Bei strahlendem Sonnenschein wanderte die Gruppe in Autobahnnähe (Gemarkungsgernze) zum Oberen Käseweg, der die Grenze zu Lohfelden markiert.
Hier entlang ging es bis in die Lohfeldener Gemarkung. Vorbei am Tannenhof und „Monte Scherbelino“ , kamen wir auf den „Breiten Weg“, lt. Historikern eine uralte Handelsstrasse (Via Regia Lusatica). Hier konnte man eine wunderbare Rundumsicht genießen. Dann informierten sich die Wanderer an der Hinweistafel zum „Urnenfeld“ ,einer Ausgrabungsstätte. Bergab zum Birkenhof kamen wir wieder auf Kaufunger Gelände. Der Gemeindebus sicherte das kurze Stück auf der L3203, und der „Hof Schellrode“ war erreicht. Hier versorgte der Vergnügungswart des HGHV Niederkaufungen und sein Team die Wanderer mit Speis’ und Trank.
Danke Ihnen, ebenso der Fam. Bretthauer, die Platz, Strom und Toiletten zur Verfügung stellten.
Weiter wanderten wir bergan, überquerten am Waldrand die Grenze zu Wellerode. Die Gemeinde Kaufungen hatte den Weg gut begehbar gemacht. Am Ahlgraben abwärts erreichten wir wieder unsere Gemarkung. Noch einmal bergan , und über den Panoramaweg bergab zum Naturfreundehaus. Hier konnten sich alle nochmal an Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken laben.
Damit ging ein wunderschöner Wandertag mit fast 70 Teilnehmern zu Ende. Ein herzliches Dankeschön allen, die zu diesem Ereignis ihren Beitrag geleistet haben. Frisch Auf!
KH-F

Gemeinschaftswanderung mit Floßfahrt

Natur pur hatten wir bei unserer Gemeinschaftswanderung am Mittwoch, den 14.07.2010.
Ab Bahnhof Melsungen ging es auf dem X17 über Obermelsungen, Malsfeld nach Beiseförth.
Um 14 .00 Uhr begann die organisierte Floßfahrt zurück nach Melsungen. Es war für viele Teilnehmer die erste Floßfahrt und wurde daher dementsprechend genossen. Mit der Bitte an unsere Wanderführerin Marga Dorweiler, dass wir demnächst alle Rückwege so gestallten sollten, ging ein erlebnisreicher Wandertag zu Ende.

Nachtwanderung zur Sonnenwende

In der Nacht vom 18. auf den 19.06.2010 wurde von Franz Kuhlenkamp für den HGHV Niederkaufungen etwas Neues angeboten, eine Nachtwanderung vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang. 14 mutige Teilnehmer, Vereinsmitglieder aber auch Gäste, hatten sich diesem Wagnis gestellt. Um 20:30 Uhr war in Niederkaufungen am Backhaus Treffen. Nach kurzer Begrüßung und einigen einleitender Worte über Niederkaufungen an die Gäste wurde der Streckenverlauf beschrieben.
Der Plan von Franz war, die Nachtwanderung in zwei Teile zu unterteilen. Noch in der Hoffnung, dass wir den Sonnenuntergang sehen, starteten wir Richtung Nordwesten zum Rehheckenweg und umrundeten den Kalkberg. Die untergehende Sonne leider hinter dicken Wolken. Zurück ging es über die Windhäuser Straße hinter der Kirche vorbei zur Weinberghütte. Franz hatte an vielen Stellen einen Stopp eingelegt und auf markante Punkte hingewiesen. Daraus entwickelten sich teilweise interessante Diskussionen, z. B. über den Fernblick auf die beleuchtete Stadt Kassel, so dass wir keine Mühe hatten, die Zeit bis kurz vor Mitternacht auszufüllen. Um Mitternacht legten wir eine Pause zu einem Imbiss in der Weinberghütte ein. Dort gab es eine schmackhafte von Rolf gekochte Suppe. Der neue Wander-Fitness-Pass wurde den Gästen vorgestellt, und bald war es kurz vor zwei, die Augen wurden müde, das hieß, raus in die frische Luft.

Nun ging es mit Taschenlampen ostwärts Richtung Stiftsbereich, oberhalb an der Kunstmühle vorbei in den Stiftforst, auf dem Panoramaweg zurück Richtung Oberkaufungen und schließlich zurück zur Weinberghütte. Alles Flehen, dass wir doch einen Sonnenaufgang erleben möchten, half nichts, die Wolkenschicht war zu dicht. Kurz vor dem Ortseingang konnten die Taschenlampen gelöscht werden, es wurde heller.

In der Hütte angekommen, duftete es schon nach frisch gebrühtem Kaffee. Rolf holte frische Brötchen und ganz schnell war die einsetzende Mattigkeit verflogen. Nach der ersten Tasse heißen Kaffees wurde spontan festgestellt, dass die Wanderung ein tolles Erlebnis war. Unsere Gäste äußerten den Wunsch, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen. Mit einem Dank an Franz trennte sich die Gruppe gegen 6:00 Uhr

Sonntagswanderung zum Schloss Berlepsch

10 Mitwanderer/-innen konnte Wanderführer Alfred Meißer am Sonntag, 30. Mai 2010 um sich scharen und fuhr mit ihnen nach Witzenhausen. Außer ein paar anfänglichen Regentropfen und einer kurzen Schauer auf dem Rückweg war es eine schöne Wanderung auf dem Werraburgensteig zum Schloss Berlepsch. Der Rückweg ging, vorbei an herrlich blühenden Rapsfeldern, über Albshausen zum Ausgangspunkt. Trotz der schlechten Wettervorhersage und der wohl hierdurch kleinen Gruppe, der harte Kern kommt doch, war es ein gelungener Wandertag; der Wettergott war wohl doch ein Wanderer.
Wanderfreund Meißer gab am Schloss noch einige Erläuterungen zur Geschichte. Sie wurde 1369 von der Familie v. Berlepsch erbaut . Nach mehrmaligem Wechsel der Eigentumsverhältnisse wurde die Burg im Jahre 1461 von Landgraf Ludwig II. im Tausch gegen die Burg Sensenstein bei Kaufungen wieder zurück gegeben. Selbst für Kaufunger Wanderer war dies neu.
Der Wandertag fand seinen Abschluss bei Kaffee und Kuchen im „Wiener Cafe“ in Witzenhausen. Hier wurde die Gruppe durch die Wanderfreundinnen Erika, Elsa, Marlis und Ilse verstärkt.
Zum Schluss sei noch angemerkt, dass das „Wiener Cafe“ eine sehr gute Adresse ist.