Fernwanderweg in Etappen

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Jedermann Wanderung auf dem Kassel-Steig

Wanderung auf dem Habichtswald-Steig 2018

Wanderung auf dem Werra-Burgen-Steig 2016/2017

Wanderung auf dem Grimm-Steig 2005

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Jedermann – Wanderung auf dem Kassel-Steig in 2019 und 2020

„Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

Unter diesem Motto stellt der Wanderverein Niederkaufungen in diesem Jahr unser Wanderziel 2019 der Jedermann-Gruppe. Wir wollen in den Jahren 2019 und 2020 den 157 km langen Kassel-Steig erwandern. Um mehr Mitwanderer zu gewinnen, wollen wir entgegen der Vorjahre nicht am Mittwoch sondern am Sonntag unsere Wanderungen durchführen. Auch haben wir eine gezielte Werbung für unsere Wanderungen in die Tageszeitung (HNA) einstellen lassen.

1. Etappe

2. Etappe

3. Etappe

4. Etappe

5. Etappe

6. Etappe

7. Etappe

8. Etappe

 

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1. Etappe.

Am Sonntag, den 14. April trafen sich 26 Wanderinnen und Wanderer bei strahlendem Sonnenschein aber niedrigen Temperaturen zur ersten Wanderung von Kaufungen nach Wellerode. Unser zusätzliches Werben in der Tageszeitung war erfolgreich, denn neben 13 Wanderer aus dem eigenen Verein haben sich 13 weitere Wanderer aus dem Raum Kassel uns angeschlossen. Nachdem die Pkw’s für die Rückfahrt vom Wanderziel umgesetzt waren, startete die Wandergruppe gemeinsam an unserer Weinberghütte am Steinertsee – hier wurden wir mit einem frischgebrühtem Kaffee begrüßt. Unser Weg führte uns zur Haltestelle Oberkaufungen – mit einem Hinweis unseres Wanderführers Alfred auf das Jahreswandertreffen am 27.04. – weiter durch schmale Oberkaufunger Gassen vorbei an der Stiftskirche zu einem steilen Anstieg bis zur Querung der B 7 bei der Ziegelhütte. Wir folgen dem Panoramaweg mit schönem Blick auf Kaufungen, dem Stiftswald und Söhre und passierten die ehemalige Gaststätte „Am Setzebach“. Bei einem leichten Anstieg folgten wir dem Kassel-Steig durch eine Waldstrecke, dann weiter am Waldrand entlang mit schöner Aussicht auf Vollmarshausen. Das Wandern verbindet und Freude macht, dies konnte man an den netten Gesprächen sehen, die sich zwischen unseren Gästen und Mitgliedern des Vereins entwickelten. „ Wo muntere Reden sie begleiten, da geht auch das Wandern munter fort.“ So erreichten wir unser Ziel Wellerode sogar früher als erwartet. Leider konnten nicht alle Teilnehmer mit uns zu unserem Abschluss in der Weinberghütte zurückkehren. 2 Wanderfreundinnen – Erika und Liesel- erwarteten uns mit Würstchen und Kaffee und Kuchen. Fazit: Es war ein schöner Tag mit gemütlichem Ausklang. Wir freuen uns auf die 2. Etappe mit hoffentlich wieder vielen Mitwanderern/-innen am 19. Mai.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Die Wandergruppe startet
2 – unterwegs im Stiftswald
3 – vor Wellerode

 

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  1. Etappe auf dem Kassel-Steig

Schon in der Woche vor der Wanderung waren wir überrascht über das besondere Interesse an der Wanderung auf dem Kassel-Steig. Nach zweimaliger Veröffentlichung in der HNA trafen sich am Sonntag, 19. Mai, 32 Wanderinnen und Wanderer in Wellerode zur zweiten Etappe. Die Anfahrt mit dem Bus vom Platz der Deutschen Einheit klappte gut, in Lohfelden stiegen weitere Wanderer zu. Wanderfreundin Ilona H. erwartete uns bereits in Wellerode. Um es vorweg zu nehmen, das Wetter war den ganzen Tag ausgezeichnet. Wie sagte doch unser Wanderführer Alfred: „Der liebe Gott war ja auch ein Wanderer“!

Nach einem kurzen Anstieg auf der Goethestraße erreichten wir ein historisches Stück unseres heuti-gen Wanderweges; ca. 500 m ging es nun weiter auf der ehemaligen Trasse der früheren Söhrebahn, die von 1912 bis 1966 von Kassel-Bettenhausen nach Wellerode-Wald führte und in dieser Zeit Perso-nen und Güter beförderte. Der Güterverkehr wurde endgültig 1971 eingestellt. An diesem Wegstück steht ein Steinkreuz, das 1982 dort aufgestellt wurde. Es wurde im Juli 1980 nach einem Hochwasser im nahe gelegenen Steinbach gefunden. Fachleute gehen davon aus, dass es sich um ein Sühnekreuz handelt, welches um 1500 entstanden ist. Der Weg führte uns weiter durch Wiesen und Felder hinauf zum Wald. Nach der Überquerung des Steinbaches kamen wir an eine Wegkreuzung und folgten von hier aus dem Durchgangswanderweg X3 – Wildbahn. Dieses Teilstück sollte unserem Wanderführer Alfred zum Verhängnis werden. Er hatte vor lauter Abfrage der Essenswünsche seinen Blick auf die Speise-karte gerichtet und dabei einen über den Weg hängenden Baum nicht gesehen, ihn aber mit der Stirn voll getroffen. Es folgte: Hinfallen – aufstehen – schütteln, weiter ging es. Auf dem folgendem Weg bis zum Wanderparkplatz Herchenbachtal mit der Schutzhütte, an der eine längere Rast erfolgte, be-staunten wir zahlreiche Kunstwerke der „Ars Natura“ Wanderstrecke. Mit einem herrlichen Blick in und über das Kasseler Becken ging es am Waldrand weiter in Richtung Autobahn. Nun kam ein wei-terer Anstieg zum Kiliansblick und dem Ausgangspunkt des „Energieweges Söhre“ im Windpark Söhrewald. Der letzte Anstieg war geschafft und nach kurzer Rast ging es abwärts nach Fuldabrück-Dörnhagen. Auf dem Teilstück entlang des Waldes und der Bebauung von Dörnhagen haben wir dann noch eine Besonderheit entdeckt, die erwähnt werden muss. Ein Anwohner, der den Wanderern gut gesonnen ist, hat an seiner Grundstücksgrenze zum Wanderweg hin einen Stuhl mit einer Gertränke-kiste, einer kleinen Kühltasche mit Süßigkeiten und einer Hinweistafel aufgestellt, dass man bei ihm auch einen Kaffee bekommen kann. Nach dem Bestaunen der ca. 600 Jahre alten Eiche am Ortsrand erreichten wir das Gasthaus „Zur hessischen Schweiz“. Hier war man, dank unserer Vorbestellung, bestens vorbereitet.

Der Rest ist schnell geschildert. Die Rückfahrt zum Platz der Deutschen Einheit hat bestens geklappt und wir können nur hoffen und gehen eigentlich davon aus, dass die Wanderung allen Spaß gemacht hat. Sollten wir einige der 20 Gastwanderinnen und Gastwanderer bei der dritten Etappe am 23. Juni wieder begrüßen können, haben sich die Arbeit und die Organisation gelohnt.

Bis dahin eine gute Zeit und „Frisch Auf“.

 

Die beigefügten Bilder zeigen:

1 – Die Wandergruppe auf der Trasse der Söhrebahn
2 – Blick auf das Kasseler Becken
3 – Rast an der Herchenbach-Hütte

4 – Wandergruppe in der Söhre
5 – Angebot eines Wanderfreundes

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3. Etappe auf dem Kassel-Steig

Am Sonntag, dem 23. Juni trafen sich 14 Wanderinnen und Wanderer auf dem Platz der Deutschen Ein-heit und fuhren mit dem Bus nach Fuldabrück-Dörnhagen. Die beginnende Urlaubszeit und die ange-kündigten Tagestemperaturen von 30 Grad waren wohl ausschlaggebend für die geringe Teilnahme. So waren es 7 Vereinsmitglieder und 7 Gäste die dem Aufruf von Wanderführer Alfred M. gefolgt sind. Los ging es an der Landbrauerei in Dörnhagen. Schnell waren wir auf der Brücke über die A7 und gingen in Richtung Guntershausen. Noch vor dem Bahnübergang der Strecke Kassel – Bebra trafen wir auf die erste Sehenswürdigkeit, den „Märkerstein“. Es handelt sich um einen Grenzstein aus dem Jahr 1564, der eine besondere Bedeutung hat. Im Schatten der Bäume wurde auch schnell eine Getränkepause eingelegt; bei den Temperaturen sollten noch mehrere folgen. An der Eisenbahnbrücke wies Wanderfreund Alfred auf eine Markierung hin, die den Hochwasserstand vom 17. Mai 1943 anzeigt; dem Tag der Flutwelle durch die gesprengte Mauer der Edertalsperre. An der gleich danach folgenden Brücke über die Fulda erinnert eine Gedenktafel an eine grausame Begebenheit aus dem Jahr 1924/25. Die nächste Rast wurde an der Märchenfigur „Sterntaler“ eingelegt. Der Ort Guntershausen lag schnell hinter uns und es ging nun ein Stück an der Bauna entlang. Bevor wir nun ein längeres Waldstück vor uns hatten, kamen wir noch an dem Riesenstein vorbei. Unsere Mittagspause legten wir auf dem Gelände des Schützenverein Baunatal ein; einer Wiese der Bogenschützen. In der Ortslage Kirchbauna bewunderten wir die alten Fachwerkhäuser und gingen vorbei an dem Hochwasserrückhaltebecken zum Leiselpark. Nach einer weiteren Rast am See erreichten wir den Aussichtspunkt oberhalb des Sees. Von hier hatten wir einen herrlichen Blick auf Baunatal. In der Ferne konnten wir die Schauenburg bei Hoof erkennen, unser nächstes Etappenziel. Weiter rechts davon der Essigberg und der Hirzstein, die wir bei der übernächsten Etappe erreichen werden. Im Vordergrund war der Baunsberg zu sehen. Nun ging es weiter durch Großenritte und zu dem heutigen Etappenziel, dem Bahnhof Großenritte. Hier haben wir die Wanderfreundin Anja und die Wanderfreunde Jürgen und Rene verabschiedet und sind mit der Tram 5 wieder nach Kassel gefahren. Fazit: Eine sehr schöne Etappe mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und herrlichen Ausblicken. Alfred Meißer

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Die Wandergruppe am „Märkerstein“
  2. – Sterntaler
  3. – Rast am Riesenstein
  4. – Mittagspause auf der Schützenwiese
  5. – Aussichtspunkt Leiselsee
  6. – Das heutige Ziel vor Augen

 

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4. Etappe auf dem Kassel-Steig

27 Wanderinnen und Wanderer absolvierten am Sonntag, dem 21. Juli, die 4. Etappe auf dem Kassel-Steig von Baunatal-Großenritte nach Schauenburg-Hoof. Bei einer Länge von 13 km mussten 393 Höhenmeter erwandert werden.

Vom Bahnhof Großenritte ging es zunächst zum Dorfplatz mit der Märchenskulptur „Froschkönig“. Schnell waren die letzten Häuser erreicht und der Aufstieg zum Burgberg lag vor uns. Eine kurze Rast legten wir am Bärwinkelteich ein, dessen Seerosen bald blühen dürften. Jetzt ging es stetig weiter bergan bis zu dem Abzweig zum Aussichtspunkt. Als auch die letzten 50 Höhenmeter geschafft waren und wir an der Sitzgruppe ankamen bot sich uns ein herrlicher Blick auf den Habichtswald mit dem Hirzstein und dem Bismarckturm -unsere nächste Etappe- und weiter über Baunatal und das Kasseler Becken. Eine kurze Rast wurde eingelegt und alle waren sich einig, dass sich der Abstecher gelohnt hatte. Es folgte der Abstieg zum Abzweig des Weges und weiter bis zu einer urigen Wassertretstelle, an der wir eine längere Rast für alle einlegten. Der Rest des Weges bis nach Schauenburg-Hoof ist schnell geschildert. Zunächst ging es am Waldrand ein Stück in ebener Höhe, dann folgte noch ein weiterer Anstieg bevor wir den Weg des „Habichtswaldsteiges“ erreichten. Nun waren es nur noch wenige Hundert Meter bis zum Gasthaus Himmel in Hoof. Da die Gruppe angemeldet war und der Tisch bereits eingedeckt war, klappte auch die Bewirtung recht gut. Mit dem Wetter an diesem Tag hatten wir es wieder gut getroffen und so lohnte sich das Warten auf den Bus gegenüber dem Restaurant.

Zwei Dinge müssen aber noch erwähnt werden:

1. Unser Wanderfreund Jürgen hatte sich unter dem Fuß eine große Blase gelaufen, musste unterwegs versorgt werden und war sicherlich froh als wir an der Gaststätte ankamen.

2. Unsere älteste Mitwanderin Erika hat diese Wanderung hervorragend gemeistert daher darf ich auch ihr Alter verraten – sie ist 84 Jahre; Hut ab vor dieser Leistung!

Alfred Meißer

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Die Wandergruppe auf dem Dorfplatz
  2. – Auf zum Burgberg
  3. – Blick auf den Habichtswald
  4. – Am Aussichtspunkt Burgberg
  5. – Auf dem Weg nach Hoof
  6. – Warten auf den Bus

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5. Etappe auf dem Kassel-Steig

Zur 5. Etappe hatten sich 22 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde eingefunden die, noch bevor die Wanderung begann, eine Überraschung erlebten. Im Druseltal angekommen, hatten wir noch etwas Zeit und warteten auf den Bus nach Hoof. Der Bus kam, hielt aber nicht an der Stelle wo wir standen und fuhr einfach weiter. Unser Wanderführer Alfred hatte den Haltepunkt B mit dem Haltepunkt D verwechselt und so mussten wir auf den nächsten Bus warten. Dieser fährt am Sonntag aber nur stündlich!! In Hoof angekommen, haben wir die 3 dort warteten Wanderfreunde begrüßt und uns endlich auf unsere Wanderung begeben. Zunächst ging es über zahlreiche Treppenstufen hoch zur Schauenburg. Als dieser Anstieg geschafft war, hatten wir eine herrliche Sicht in das Wolfhager Land mit der Weidelsburg. Abwärts ging es durch Hoof zur Unterführung der A 44 und gleich danach folgte der Aufstieg in Richtung Ziegenkopf und Herbsthäuschen. Hier mussten wir unsere geplante Ankunft um eine Stunde verschieben, die Bewirtung klappte aber trotzdem recht gut. Danach ging es weiter durch das Firnsbachtal zum Hirzstein. Auch hier hatten wir, dank des guten Wetters, wieder eine herrliche Aussicht. Der Abstecher dorthin hatte sich gelohnt. Am nächsten Abzweig verließen uns 2 Wanderfreunde, die aus Elgershausen kamen. Vorbei an der „Porta Lapidaria“ kamen wir zum Bismarckturm. Auch hier hatten wir wieder einen herrlichen Blick über das Kasseler Becken und konnten unsere bisherigen Etappenabschnitte nochmals Revue passieren lassen. Schnell kamen wir jetzt zur Konrad-Adenauer-Straße, überquerten diese und gingen bis an den Rand der Dönche. Es folgte noch ein kurzer Anstieg und wir waren wieder an der Haltestelle Druseltal.

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Start am Ende der Etappe 4
  2. – Auf der Schauenburg
  3. – Einkehr im Herbsthäuschen
  4. – Firnsbachtal
  5. – Aussichtspunkt Hirzstein
  6. – Bismarksturm

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6. Etappe auf dem Kassel-Steig

Heute haben sich nur 13 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zur kürzesten Etappe auf dem Kassel-Steig eingefunden. Die Etappe ging vom Druseltal zum Herkules mit einer Länge von 6 km. Dies war einigen der bisherigen Teilnehmer zu wenig. Zur vollständigen Absolvierung des Kassel-Steiges gehört dieser Abschnitt aber nun mal dazu. Nach den Vorgaben des HWGV Kassel ist dies eigentlich die letzte Etappe und der Kreis schließt sich am Herkules. Nach unserer Einteilung, die in Kaufungen begonnen hat, war dies aber erst die 6. Etappe. Natürlich sind wir vom Herkules auch wieder abgestiegen, haben unsere Mittagspause im Kaskaden-Restaurant gemacht und dort auf die Wasserspiele gewartet. Dann ging es weiter über Äquadukt und Teufelsbrücke zum Schlossteich mit der Fontäne. Bis zur Endstation der Linie 1 hatten wir dann 11 km erwandert. Da wir dieses Mal im Druseltal nicht in einen Bus umsteigen mussten, konnte die Wanderung ohne Verzögerung beginnen. Bis zum „Asch“, an dem wir eine Rast einlegten, hatten wir schon einen zum Teil beschwerlichen Anstieg. Nun ging es abwärts zur Löwenburg und wieder aufwärts zum Kaskaden-Restaurant. Nach dem wir uns für die spätere Mittagspause angemeldet hatten, ging es weiter aufwärts zum Herkules. Leider war die Sicht nicht so klar wie bei den Etappen zuvor. Nach kurzer Pause ging es auf der anderen Seite der Kaskaden wieder zum Restaurant zurück. Der weitere Ablauf ist bereits geschildert.

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Start im Druseltal
  2. – Auf dem Weg zur Löwenburg
  3. – Weiter zum Herkules
  4. – Am Herkules
  5. – Am Neptunteich
  6. – Warten auf die Wasserspiele

Alfred Meißer

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7. Etappe auf dem Kassel-Steig

Für die 7. Etappe vom Herkules über den Dörnberg nach Ahnatal-Weimar haben sich 15 Wanderinnen und Wanderer am Herkules eingefunden. Vom oberen Ende des Parkplatzes ging es auf einem Waldweg bis zu den „Hutewiesen“. Nach dem diese überquert waren und uns die Rinder dabei in Ruhe gelassen hatten, kamen wir zum Gasthaus Silbersee. Weiter ging es in Richtung Igelsburg und zur B 251. Da es die ersten 4 km bis hierher nur abwärts ging, begann nun der Aufstieg zum Dörnberg. In einigen Serpentinen ging es hoch auf das 579 m hohe Plateau. Nach dem wir den herrlichen Rundblick von hier oben genossen hatten, ging es über die Helfensteine zur Einkehr in das Dörnberghaus. Dieser Abschnitt vom Herkules zum Dörnberg ging zum großen Teil auf der Route des Habichtswaldsteiges, den wir im vergangenen Jahr in umgekehrter Richtung erwandert hatten. Eine kurze Anmerkung zur Gaststätte Dörnberghaus kann ich mir nicht ersparen: „Auch eine überaus freundliche und kompetente Bedienung konnte nicht darüber hinweg täuschen, das dieses Lokal für Wandergruppen nicht geeignet ist. Das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht in Ordnung, das Angebot nicht ausreichend für Wanderer. Wir haben nach dem Eintreffen 1 ½ Stunden gewartet, bis die letzte Wanderfreundin ihr Essen bekam“!!! Einen Vorteil hatten wir jedoch hierdurch; ein kurzer Regenschauer fiel gerade in diesen Zeitraum. Der Rest ist schnell berichtet; auf einem Waldweg ging es in Richtung Weimar. Nun erfolgte noch ein Abstecher zum Bühl, in dem unser Wanderfreund Renè noch seine Füße abkühlen musste. Die Rückfahrt erfolgte mit der RB4 zum Wilhelmshöher Bahnhof und weiter mit der Tram 4 zum Platz der Deutschen Einheit. Ein schöner, harmonischer Wandertag ging zu Ende mit dem Versprechen, dass wir uns zur letzten Etappe in diesem Jahr am 20. Oktober wieder sehen.

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Start über die Hutewiesen
  2. – Auf dem Dörnberg
  3. – Die Helfensteine
  4. – Die „Gipfelstürmer“
  5. – Einkehr im Dörnberghaus
  6. – Rene‘ im Bühl

Alfred Meißer

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8. Etappe auf dem Kassel-Steig

Heute stand die 8. und letzte Etappe für dieses Jahr auf dem Programm. 17 Wanderinnen und Wanderer, davon 8 Mitglieder und 9 Gäste, starteten am Bahnhof in Ahnatal-Weimar. Schnell hatten wir die Ortslage von Weimar verlassen und trafen auf die „Alte Holländische Straße“. Wie auf der Hinweistafel zu lesen war, handelte es sich um einen mittelalterlichen Fernweg von Leipzig zu den Binnenhäfen in den Niederlanden. Nach einem weiteren Stück auf dem Kassel-Steig legten wir unsere längere Pause ein. Von hier aus sahen wir den Dörnberg und die Helfensteine, die wir bei der vorhergehenden Etappe erwandert hatten. Trotz der Wettervorhersage war es bis jetzt trocken geblieben. Danach überquerten wir die Rasenallee und kamen zu dem Grillplatz von Heckershausen. Hier gab es eine weitere kurze Pause, da einige Wanderer erst die Schaukel ausprobieren mussten. Bevor wir die Siedlung Schäferberg erreichten, hatten wir noch einige schöne Ausblicke über Vellmar bzw. Kassel. Vorbei am „Glocken-Teich“ kamen wir rechtzeitig zum Bahnhof in Espenau-Mönchehof und konnten planmäßig mit der RT1 nach Kassel fahren. Wanderführer Alfred bat die Teilnehmer zum Abschluss des Wanderjahres noch mit in die Weinberghütte zu kommen; dieser Bitte folgten dann auch 14 Wanderfreunde. Bei Kaffee und Kuchen sowie Kochwurst und Weißbrot wurde noch einmal über die 8 Etappen gesprochen; Alfred hatte dazu die Bilder in einer Dia-Show auf dem Fernseher. Ein Dank geht an die Helfer Christa, Gerhard und Erika für die Bewirtung. Zu erwähnen wäre auch noch, dass außer dem Wanderführer Alfred die Wanderfreunde Jürgen Seidel und Peter Noll alle 8 Etappen mitgewandert sind. Von März bis Juni 2020 werden wir die Etappen 9 bis 12 angehen.

Die beigefügten Bilder zeigen:

  1. – Start in Weimar
  2. – Auf der alten Holländischen Straße
  3. – Wir gehen schon mal vor
  4. – wir kommen nach
  5. – Jürgen und Alexander
  6. – Auf nach Mönchehof

Alfred Meißer

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Jedermann-Wanderung
auf dem Habichtswald-Steig in 2018

„Die erhabene Sprache der Natur,
die Töne der bedürftigen Menschheit
lernt nur der Wanderer kennen.“
(Johann Wolfgang von Goethe)

Unser Wanderverein Niederkaufungen hat unter der Führung von Alfred in den vergangenen Jahren besondere Wanderziele ausgesucht. So haben wir in 2015 den Grimmsteig und in 2016/17 den Werra-Burgen-Steig erwandert. Weil das Wandern mit einem entfernten Ziel, welches nicht in einem Tag erreicht werden kann, einen besonderen Reiz innehat, wurde in diesem Jahr der Habichtswald-Steig als Wanderstrecke ausgewählt. Die Gesamtstrecke von 85 km wurde in 6 Etappen aufgeteilt und unsere Wandergruppe, die zwischen 9 bis 11 Wanderer umfasste, startete jeweils am 4. Mittwoch im Monat zu unserer erlebnisreichen Streckenwanderung. Unsere erste Etappe begann am 25.04. in Zierenberg und führte uns über die steilen, blauen Steine zum Schreckensberg und über den windigen Dörnberg in Richtung Herkules, den wir im Mai bei der zweiten Etappe besuchten. Nach einer Mittagseinkehr im Herbsthäuschen ging es weiter durch das schöne Firnsbachtal nach Hoof. Im Juni – unsere 3. Etappe -wanderten wir über die Ruine Schauenburg , dem Falkenstein bis nach Bad Emstal. Im Juli meinte es die Sonne so gut uns, dass wir es vorzogen, ein schattiges Plätzchen im Garten auf zu suchen. So starteten wir zu unserer 4. Etappe am 22. August und wanderten bis nach Ippinghausen am Fuße der Weidelsburg. Nachdem wir zu Beginn unserer nächsten Etappe die Weidelsburg erklommen hatten, führte uns unser Weg bis Edertal- Böhme. Unterwegs konnten wir unser nächstes Ziel, das Schloss Waldeck schon erkennen. Dieses Ziel erreichten wir auf unserer 6. Etappe am 24.10. Das Wetter, dass uns an allen Wandertagen verwöhnt hatte, blieb uns auch auf diesem Streckenabschnitt hold. Vom Schloss Waldeck führte der letzte Streckenabschnitt auf einem zum Teil schmalen Bergpfad bergauf und bergab zur Staumauer am Edersee. Hier konnten wir den geringen Wasserstand des Edersee bestaunen. In Hemfurth endete eine schöne Wanderstrecke mit vielen unvergesslichen Eindrücken. Wir dankten Alfred, der uns sicher ans Ziel geführt hatte und nahmen ihm das Versprechen ab, im nächsten Jahr mit ihm den Kassel-Steig zu erwandern. Zu dieser Wanderung laden wir auch wieder Gäste unseres Vereins herzlich ein.

WH

„Der Sinn des Reisens ist es,
an ein Ziel zu kommen,
der Sinn des Wanderns ist es,
unterwegs zu sein.“
(Theodor Heuss)

PS. Wer mehr Fotos von der Jedermann-Wanderung bewundern will, der muss auf die Seite „Fotogalerie“ auf unserer Homepape wechseln.
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Wanderung auf dem Werra-Burgen-Steig Hessen in 2016 / 2017

Etappe 1
7 Wanderinnen und Wanderer haben am vergangenen Mittwoch (25.05.) die erste Etappe des Werra-Burgen-Steiges erwandert. Gestartet sind wir bei der Autobahn A 7 zwischen Mollenfelde und Atzenhausen und sind zum eigentlichen Startpunkt des Steiges bei Hann. Münden zurück gelaufen. Der Wanderweg führte uns zu Beginn durch den Hedemündener Gemeindewald bis nach Lippoldshausen. Dann wanderten wir an der Lippoldsburg vorbei zum Letzten Heller an die Werra hinab. Der anschließende Anstieg führte uns zu einem Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Ausblick ins Werratal mit Wehr und Autobahn- und ICE-Brücke darbot. Leichten Fußes meisterten wir den Abstieg nach Hann. Münden zum Ortsteil Herrmannshagen und hatten die ersten 15 km unseres Steiges bewältigt.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Wegweiser Werra-Burgen-Steig Hessen
2 – Die Wandergruppe startet
3 – Rast im Hedemündener Gemeindewald
4 – Blick ins Werratal

Etappe 2
Auch zur 2. Etappe der Wanderung auf dem Werra-Burgen-Steiges starteten 7 Wanderinnen und Wanderer am Mittwoch (29.06.). Wie bei der 1. Etappe begann unser Weg bei der Autobahn A 7 zwischen Mollenfelde und Atzenhausen mit dem Ziel Witzenhausen. Der Wanderweg führte uns bei leichtem Regen über die A 7 nach Hübenthal hinab um dann den Aufstieg zum Schloss Berlepsch zu meistern. Glücklicher Weise hatte der Regen aufgehört und zaghaft wurden wir von den ersten Sonnenstrahlen getrocknet. Im Wald beim Schloss Berlepsch bewunderten wir die Baumhäuser und setzten unseren Weg durch Wald und Wiesen nach Albshausen fort. Am Waldrand stärkten wir uns bei einer Rast um dann den Rest unserer Wegstrecke bei herrlichem Sonnenschein durch die Kirschplantagen nach Witzenhausen anzutreten. Gut gelaunt erreichten wir nach 15 km den Marktplatz und ließen uns Kaffee und Kuchen gut schmecken.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Gruppe am Schloss Berlepsch
2 – Stärkung bei der Rast
3 – Start -Gleich geht es weiter
4 – Ankunft in Witzenhausen

Etappe 3
Am Mittwoch (27.07.) starteten 13 Wanderinnen und Wanderer zur 3. Etappe auf dem Werra-Burgen-Steig. Bei schönem Wetter führte uns der Weg steil bergauf wieder durch die Kirschplantagen von Witzenhausen in Richtung Wendershausen. Die Kirschernte war im vollen Gang und ein Eigentümer lud die Wandergruppe ein, sich eine kleine Stärkung zu pflücken. Nun ging es bergab mit dem Blick zu den beiden Burgen –Ludwigstein und Hanstein – der Weg führte dann noch steiler hinunter bis wir die Kreisstraße K 63 kreuzten und den Spiel- und Grillplatz Öhrchen erreichten. Nach einer 30 minütigen Mittagsrast und Funktionsprüfung der Spielgeräte setzten wir die Wanderung nun wieder bergauf Richtung Burg Ludwigstein fort. Nach einem Blick zur Burg Hanstein ging es schon wieder bergab und-auf über Felder-, Wiesen- und Waldwege erneut zur Kreisstraße K 63 zum Vollundsattel. Das Navi zeigte 17 km und alle waren froh unsere Autos zur Heimfahrt (Weinberghütte) erreicht zu haben. Hier angekommen, überraschten uns die Wander-freundinnen Monika, Erika und Gertrud mit Kuchen und Kaffee. Gerhard bedankte sich im Namen aller Wanderinnen und Wanderer für die tolle Wanderung und die süße Verköstigung.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Rast am Öhrchen
2 – Kontrolle Spielgeräte
3 – Kontrolle Spielgeräte
4 – Burg Ludwigstein

Etappe 4

Am Mittwoch (24.08.) starteten 10 Wanderinnen und Wanderer zur 4. Etappe auf dem Werra-Burgen-Steig. Unser Startpunk lag an der Kreisstraße K 63 am Vollundsattel und unser Weg führte uns durch den Wald bergab an einem Steilhang bis zur Landesstraße am Oberrieder Bach. Bei schönem Sonnenschein und schon hohen Temperaturen um 25 0 C ging es nun einen Forstweg wieder ca. 300 m bergauf zum Roßkopfturm, teilweise recht steil und so sind wir richtig ins Schwitzen gekommen. Am Fuße des Turmes wurde eine ausgiebige Mittagsrast eingelegt. Der Abstieg vom Turm führte zuerst über einen schmalen Pfad und dann auf einer Forststraße vorbei an der Jägereiche bis zum Ort Ahrenberg. Kurioser Weise führte der Weg des „X5H“ über die Terrasse des Gasthofes Ahrenberg -wir wünschten den Gästen artig „Guten Appetit“ – und folgten dem Pfad bis zur Wassertretanlage vom Stadtteil Sooden. Nun begann der nicht besonders attraktiver Weg durch den Ortsteil Sooden vorbei an der Werra-Reha-Klinik bis zur Werratal-Therme bei Temperaturen über 30 0 C. Nachdem wir über die Werrabrücke den Ortsteil Allendorf erreicht hatten und Wanderfreund Gerhard eine kurze Stadtführung über Marktplatz, Kirche und Friedhof eingeschoben hatte, erreichten wir nach ca. 14 km die Gaststätte „Wilhelms Höhe“ den Endpunkt unserer 4. Etappe.
Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Die Wandergruppe am Roßkopfturm
2 – Die Wandergruppe an der Jägereiche
3 – Die Wandergruppe in Allendorf

Etappe 5

Die Wandergruppe (2 Wanderinnen und 5 Wanderer) starteten am Mittwoch (26.10.) ab dem Wanderparkplatz Neuerode zur 5 Etappe durch die hessische Schweiz in Richtung Bad Sooden Allendorf. Der Weg führte zunächst sehr steil den Berg hinauf und weiter zur Silberklippe, wo uns ein herrlicher Ausblick ins Eschweger Becken überraschte. Nun ging es entlang der ehemaligen DDR-Grenze (Thüringen/Hessen) markiert mit vielen historischen Grenzsteinen mit dem Kürzel (KH = Kurfürstentum Hessen Kassel / KP = Königreich Preußen) zu den Aussichtspunkten Salzfrau, Pferdeloch und Wolfstisch mit Blick nach Hitzelrode. Unser Weg führte uns weiter zu einer Schutzhütte mit einem kleinen Stück des ehemaligen Grenzzaunes und Kolonnenweg. Hier wurden wir an 45-jährigen Teilung unseres Vaterlandes erinnert. Wir umwanderten den Talkessel von Hitzelrode und gelangten zur „Schönen Aussicht“ – der höchste Punkt unserer Tour – mit Blick in Richtung Bad Sooden Allendorf. Ab hier führt ein schmaler Pfad bergab zur Hörne. Auf diesem Wegabschnitt wird die Region „ hessische Schweiz“ besonders deutlich. Der Aussichtspunkt Hörne beginnt immer stärker zu zuwachsen, so daß der prächtige Ausblick teilweise eingeschränkt ist. Nun ging es weiter stetig bergab vorbei am Schloss Rothestein ins Werra-Tal. Bei unserer Schlußeinkehr nach 17 km in der Gaststätte „Wilhelms Höhe“ waren sich alle einig, dies war der schönste Wanderabschnitt des Werra-Burgen-Steiges und wir dankten unserem Wanderführer Alfred für eine tolle Wanderung.
Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Wandergruppe Etappe 5
2 – Auf dem Weg zur Salzfrau
3 – am Pferdeloch
4 – alter Grenzstreifen am Sägewerk

Etappe 6

Am Mittwoch (26.10.) starteten 13 Wanderinnen und Wanderer zur 6. Etappe auf dem Werra-Burgen-Steig. Unsere Wanderung begann in Neuerode und führte uns über Wiesenwegen durch das Schambachtal bis zum Ufer des Meinhardsees. Wir folgten dem Seeufer vorbei am Strandbad und Campingplatz unterquerten die B 249 um dann über die Werra in die Innenstadt von Eschwege zu gelangen. In der Fußgängerzone wurde ein technischer Halt eingelegt, und die Wandergruppe schwärmte aus, um ein Mittagessen in einem der vielen Gaststätten einzunehmen. Frisch gestärkt wandern wir weiter durch die Altstadt vorbei an der Klosterbrauerei und am Kasernengeländer der Bundespolizei. Über Feldwege leicht bergauf führte der Weg zum Gelände des Eschweger Luftsportvereins und wir wanderten weiter bis zur Regener Hütte und in Richtung „Blaue Kuppe“ Hier endet nach 14 km unsere 6. Etappe.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Wandergruppe Etappe 6
2 – Auf dem Weg zum Meinhardsee
3 – beim Campingplatz
4 – Eschwege

Etappe 7

Die 7. Etappe wollten wir in diesem Jahr zunächst nicht angehen, doch wegen der schönen spätherbstlichen Witterung starteten am Mittwoch (23.11.) 13 Wanderinnen und Wanderer zur letzten Etappe in 2016. Unsere Wanderung begann am Wanderparkplatz bei Rambach mit dem Ziel „Blaue Kuppe“ . Der Werra-Burgen-Steig führt uns über den gleichlaufend Weg – ARS NATURA – vorbei an vielen kleinen und größeren Kunstwerken, die wir entdecken konnten. Besondere Beachtung fand der „Ringgau-Kreis“, die „Maistrommel“ und das „Taubenhaus“. Bei der Erika-Schutzhütte legte die Wandergruppe eine Rast ein und konnte den schönen Blick hinunter nach Weißenborn genießen. Unser Steig führt uns über den Höhenrücken des Hunsrückes – der Weg ist identisch mit dem Verlauf des Babarossaweges X8 – dann ging es ca. 160 m teilweise steil hinab bis zur Schießanlage der Bundespolizei unserem Tagesziel mit Blick auf die „Blaue Kuppe“ Hier endet nach 16 km unsere 7. Etappe. Dank unserem Wanderfreund Gerhard standen alle Autos am Endpunkt und wir starteten gleich unsere Heimfahrt mit Ziel Meißnerhaus. Hier beendeten wir in fröhlicher Runde die Jedermann-Wanderung 2016. Ein besonderer Dank galt unserem Wanderführer Alfred für seine ausgezeichnete Wanderplanung und –durchführung.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Wandergruppe Etappe 7-Ringgau-Kreis
2 – Kunst am Weg
3 – Rast an der Schutzhütte
4 – Abstieg zur Blauen Kuppe

Etappe 8
Am 26.April 2017 startete eine 13 köpfige Wandergruppe zur vorletzten Etappe auf dem Werra-Burgen-Steig-Hessen. Der Startpunkt unserer Wanderung lag in Rittmannshausen und unser Ziel in ca. 17 km Entfernung war der Hasengarten nahe der B 400. Unser Weg führte uns zunächst leicht bergab durch Feldgemarkung, dann wieder im Waldbereich bergauf nach Lüderbach. Hier besichtigten wir die Kirche, die mit einem Flügelaltar geschmückt ist. Weiter wanderten wir nach Altefeld vorbei an dem „Hauptgestüt Altefeld“, welches im Jahre 1913 von einem preußischen Oberlandstallmeister gegründet wurde. Von hier ging es überwiegend im Waldbereich bergab nach Markershausen vorbei an einer kleinen Kirche –Besichtigung- und an einem ehemaligen Rittergut, dass heute ein Altenheim beherbergt. Jetzt beginnt ein Anstieg von 150 m erst langsam dann richtig steil zur Ruine Brandenfels aus dem 13. JH auf 452 m ü NN. Den letzten steilen Anstieg konnte man sich ersparen, in dem man den Burgberg rechts herum umrundet und dem Weg in Richtung Holzhausen folgt. In diesem Wegabschnitt hatte der Forst einige Bäume gefällt, diese noch nicht aufgearbeitet, so dass die Wanderstrecke einem Hindernislauf entsprach. Die am Ortsrand von Holzhausen in 1915 erbaute Kirche war baufällig und musste auf unsere Besichtigung verzichten. Recht schnell erreichten wir das mondäne Schlosshotel Hohenhaus, das mit einem Arrangement ab 200,-€/Tg zum Verweilen einlädt. Auf einem Forstweg wanderten wir rund 3 km bergauf durch Feld- und Waldgemarkung und erreichten – dank der hervorragenden Organisation unseres Wanderfreund Gerhard -müde aber glücklich unsere abgestellten Autos, um zur Schlußeinkehr in Kloppers-Brauhaus zu fahren. Mit unserem Lob an Wanderführer Alfred wurde wieder nicht gespart, der uns auf einer schönen Wanderstrecke und bei trockener Witterung geführt hatte.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Wandergruppe Etappe 8 – Rittmannshausen
2 – Kirche in Lüderbach
3 – Beim Schlosshotel Hohenhaus
4 – Vor Kloppers Brauhaus

9. und letzte Etappe
Zur 9. und letzten Etappe war unsere Wandergruppe am 24.05. noch 11 Köpfe stark und wir starteten den letzten Abschnitt ab Hasengarten. Nach Überquerung der B 400 führte der Wanderweg immer oberhalb der Straße am Waldrand entlang und dann ging es auf einem Forstweg stetig ansteigend durch einen schönen Mischwald. Nun verließen wir den Forstweg, bogen nach rechts in Richtung Blankenbach ab und wanderten bergab durch Wald und anschließend über eine Wiese zum Dorfrand, um uns auf einem Rastplatz mit Wanderportal für den bevorstehenden Anstieg zu stärken. Unsere Wandergruppe durchquerte den Ortsrand von Blankenbach und auf einem über 1 km langen stetig ansteigenden Wiesenweg strebten wir dem Waldrand entgegen. Nun führte uns der Steig wieder durch den Wald bis zum Rastplatz: „Die drei Kastanien“. Das letzte Stück bis zur Tannenburg ist ein wunderschöner Waldpfad – als Alpenpfad beschildert, der sich leicht bergab in Hanglage durch den Wald schlängelt.
Unsere Wandergruppe erreicht nach 133 km in 9 Etappen glücklich das Ende/Anfang des Werra-Burgen-Steiges. Die Burg, die aus dem 14. Jahrhundert stammt, lädt zum verweilen ein. Nach einer Besichtigung der alten Wehrmauern fuhren wir zur Schlußeinkehr wieder in Kloppers-Brauhaus. Gestärkt und mit dem wiederholten Dank an den Initiator Alfred ging es nach Hause mit Gedanken an weitere, neue Wanderungen.
PS. Unser Wanderverein hat in vielen Regionen Wanderungen unternommen. Wir alle waren begeistert von der vorbildlichen Wegemarkierung des X5H. Man kann sich auf diesem Weg, der durch eine wunderschöne Landschaft führt, nicht verlaufen, es sei denn, man ist durch das Gespräch mit dem Wanderfreund/in so abgelenkt, dass man die Markierung übersieht. Ein besonderer Dank gilt deshalb den fleißigen Helfern, die diesen Wanderweg markiert haben.In 2016 wurde der Werra-Burgen-Steig zum zweit-schönsten Wanderweg in Deutschland gewählt. Auch wir stimmen zu, es gibt kaum einen schöneren Wanderweg.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Wandergruppe auf der letzten Etappe
2 – Auf dem Weg nach Blankenbach
3 – Die Tannenburg
4 – Geschafft


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Grimm-Steig

Der Wanderverein Niederkaufungen hat den Grimm-Steig in 2015 in 6 Teiletappen erwandert.

Der Anfang ist gemacht. 7 Wanderinnen und Wanderer haben sich am vergangenen Mittwoch auf die erste Etappe des Grimmsteiges begeben. Da wir die gesamte Etappeneinteilung geändert haben, ging es für uns Kaufunger Wanderer vom Bürgerhaus Kaufungen über 14 km bis zum Waldfriedhof Wattenbach. Bei kühlem aber trockenem Wetter haben alle diese Etappe gut bewältigt. Vorbei an der Dilling-Hütte, der alten Autobahnbrücke und den Fahrenbachsteichen ging es zur Söhrekampfbahn nach Wellerode. Hier ist der eigentliche Start der ersten Etappe, der aber für Kaufunger Wanderer sehr ungelegen ist. Nach ausgiebiger Pause ging es wieder bergauf zum Waldfriedhof von Wattenbach. Hier wurden wir von Wanderfreundin Gertrud Panhans und Wanderfreund Rolf Staude abgeholt. Bei Kaffee und Kuchen in unserer Weinberghütte, hergerichtet von den Wanderfreundinnen Diana Staude und Erika Meißer, wurde das neue Wanderangebot als gelungen betrachtet und schon jetzt die Teilnahme an den weiteren 5 Etappen beschlossen.
Natürlich würden wir uns über weitere Mitwanderer und Gäste sehr freuen. In den nächsten 5 Monaten ist jeweils am 4. Mittwoch im Monat eine Etappe geplant; also jetzt schon den 24. Juni vormerken. Die Ankündigung erfolgt rechtzeitig in der Kaufunger Woche und den Niestetaler Nachrichten.
AM
Die beigefügten Bilder zeigen:

1 – Beginn in Oberkaufungen
2 – Rast an der Hütte Fahrenbach
3 – Fahrensbachteiche
4 – Grimmsteigtafel in Wellerode

Etappe 2 von Wattenbach nach Hess. Lichtenau

15 Wanderinnen und Wanderer trafen sich am Backhaus in Niederkaufungen und fuhren zunächst zum Waldfriedhof nach Wattenbach. Nach dem die Autos umgesetzt waren, begann hier unsere Wanderung nach Hess. Lichtenau. Auf einem frisch gemähten Wiesenweg, die Grimmsteigtage standen an, ging es zunächst bergauf und anschließend auf schönen Waldwegen zur Landesstraße zwischen Quentel und Eiterhagen wieder bergab. Nach einem erneuten An- und wieder Abstieg erreichten wir das „Schwedenkreuz“ und machten dort unsere Mittagsrast. Auf dem weiteren Weg wurden wir von 3 Erdmännchen begrüßt, die unsere Wanderfreundin Gertrud sofort ins Herz geschlossen hatte. Nun folgte eine weitere Rast am Grenzstein zwischen Hess. Lichtenau und Günsterode, der auch zugleich die Grenze zwischen dem Werra-Meißner-Kreis und dem Schwalm-Eder-Kreis markiert. Inzwischen zeigte sich immer öfters die Sonne am Himmel und so konnte die restliche Wegstrecke bei wärmerer Witterung absolviert werden. Zufrieden mit der eigenen Leistung erreichten wir nach 16 km unsere Autos und fuhren gemeinsam zur Weinberghütte.
Hier angekommen, überraschten uns die Wanderfreundinnen Christa Schmelzer und Erika Meißer mit Waffeln und Kaffee. Herbert Panhans bedankte sich im Namen aller Wanderinnen und Wanderer bei den „Waffelbäckerinnen“ und dem Wanderführer Alfred Meißer für einen gelungen Wandertag. Alle warten schon jetzt auf die 3. Etappe.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Beginn an der Tafel Wattenbach
2 – Anstieg Richtung Schwedenkreuz
3 – Rast am Schwedenkreuz
4 – Rast an der Kreisgrenze

Etappe 3 von Hess. Lichtenau nach Hasselbach

Heute stand nach unserer Einteilung die leichteste Etappe auf dem Programm. Pünktlich fuhren wir in Fahrgemeinschaften zum Startpunkt nach Hess. Lichtenau. Nachdem einige Autos nach Hasselbach umgesetzt waren ging es los in Richtung Bruchbach. Wie schon einige Male zuvor mussten wir auch am Anfang die Wegmarkierung suchen, da sie nicht mit dem Kartenmaterial bzw. der Internet-Aufzeichnung übereinstimmt. Eine erste kleine Rast wurde am Hellkopfsee eingelegt. An dem Abzweig zur Burgruine Reichenbach angekommen trennten sich die Gruppen. Jetzt sollte ein ungewolltes Suchspiel beginnen, da im Anschluss eine sehr schlechte Markierung des Grimmsteiges folgt. Der neue Abzweig in Richtung des Premiumweges P 10 ist schlecht zu erkennen, zumal die alte Grimmsteigmarkierung noch vorhanden ist und auch das Kartenmaterial den alten Weg ausweist. Durch diesen Umstand fanden sich die beiden Gruppen erst in Reichenbach wieder. Auch der weitere Verlauf der Strecke nach der Ortslage Reichenbach entspricht nicht der Karte. Weitere Tücken sollten noch folgen, da ein Teil des Weges durch umgestürzte Bäume gesperrt ist. Schließlich wurde auch dieses Stück gemeistert und Hasselbach erreicht. Nun ging es, wie bei den vorherigen Etappen, zurück zu unserer Weinberghütte. Hier hatten fleißige Wanderfreundinnen, die nicht teilnehmen konnten, bereits Kaffee gekocht und Kuchen bereitgestellt. Dem Dank von Werner Hohenhaus an den Wanderführer und die Helfer schloss sich die Gruppe an und freut sich schon jetzt auf die nächste Etappe über den Meißner.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Beginn in Hess. Lichtenau
2 – Rast am Hellkopfsee
3 – Wandertafeln bei Reichenbach
4 – Letzte Rast vor Hasselbach

Etappe 4 von Hasselbach nach Velmeden

Unsere 4. Etappe führte uns von Hasselbach über den Meißner nach Velmeden. Bei wiederum herrlichem Wanderwetter wurde schnell die Brücke über die B 7, nahe dem A 44 Tunneleingang Küchen, überquert und die ersten 1,5 km zwischen Wiesen mit leichtem Anstieg gemeistert. Ab dem Waldesrand hatten wir uns nun auf das steilste Stück des Anstieges zum Meißner eingestellt. Doch nach kurzem Anstieg kam wieder eine schon gewohnte Situation, der gezeichnete Weg wich mal wieder von der Karte ab und ging nach rechts in Richtung Rodebach . Bis wir den Verlauf nach der Karte wieder erreicht hatten, waren wir nicht 700 m sondern 2 km gewandert. Nach einem weiteren steilen Anstieg erreichten wir die Seesteine und machten hier unsere erste größere Rast. Weiter ging es auf der alten Wegzeichnung bis zum höchsten Punkt des Grimmsteiges, von dem wir eine herrliche Aussicht genießen konnten. Unsere verdiente Mittagspause folgte nun im Meißnerhaus. Nach einer längeren Pause auf der Terrasse mit einer gewohnt guten Stärkung ging es vorbei an der Kitzkammer nach Hausen. Als wir Hausen hinter uns gelassen hatten und die Landesstraße 3249 erreicht wurde, folgte die nächste Überraschung. Auch von hier ab bis zum Ortseingang Velmeden verlief der Weg nicht nach der Karte. Auch dieses Stück war doppelt so lang wie die Angaben der „Grimmsteigtouristik“ auf ihrer Internetseite; ein Unding für den viel gepriesenen Grimmsteig. Wenn wir auch 3 km mehr wandern mussten als vorgesehen, so waren doch alle mit ihrer Leistung an diesem Tag zufrieden und freuen sich schon jetzt auf das nächste Teilstück von Velmeden nach Wickenrode.
Mal sehen, was für Überraschungen noch folgen!

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Rast an den Seesteinen
2 – Auf der Höhe des Meißners
3 – Am Meißnerhaus
4 – Abstieg nach Hausen

Etappe 5 von Velmeden nach Wickenrode

Unsere 5. Etappe führte uns von Velmeden nach Wickenrode. Bei wiederum herrlichem Wanderwetter wurde schnell die alte Bahnstrecke nach Großalmerode erreicht, an der es ein Stück entlang ging. Es dauerte aber nicht lange, da ging es entgegen der Karte nicht nach links, sondern rechts runter zum ehemaligen Bahnhof Steinholz. Weiter ging es nun, wiederum entgegen der Karte, nicht zum Gut Steinholz, sondern unter der alten Eisenbahnbrücke hindurch zum Ortsanfang von Rommerode. Kurz danach erreichten wir wieder den vorgesehenen Weg der uns nun nach Friedrichsbrück führte. Es folgte ein längeres Waldstück, das einige von uns zum Pilze sammeln regelrecht einlud. Der Abzweig in Richtung Wickenrode wurde zunächst übersehen, da hier noch die alte Beschilderung ist und eine neue Wegzeichnung mit dem grünen „Doppelkopf der Gebrüder Grimm“ fehlt. Schnell wurde dies erkannt und wir folgten dem alten Zeichen – weißes G mit Pfeil.
Das Manko der unterschiedlichen Wegzeichnung hat uns bisher leider auf allen Etappen begleitet.
Mal sehen, was für Überraschungen auf unserer letzten Etappe von Wickenrode nach Oberkaufungen noch folgen!

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Start in Velmeden
2 – Rast vor Friedrichsbrück
3 – weitere Rast
4 – Grimmsteigtafel in Wickenrode

Etappe 6 von Wickenrode über die Königsalm nach Oberkaufungen

Diesmal sind wir mit der Tram und dem Bus nach Wickenrode gefahren.
Unsere 6. und letzte Etappe führte uns von Wickenrode zunächst zur Königsalm und dann weiter nach Oberkaufungen. Bei erneut gutem Wanderwetter ging es auf dem geänderten Teilstück bergan zum Helserborn, wo die erste Rast gemacht wurde. Nach einem weiteren kurzen Anstieg hatten wir dann den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht. Die Straße zum Zollstock wurde überquert und auf einem schmalen Waldweg ging es entlang am „Schwarz Bach“ hinunter zum Niestetal. Es dauerte nicht lange und wir hatten die Landesgrenze Hessen – Niedersachsen erreicht. Auf dem weiteren Weg konnten wir nicht nur die alten Grenzsteine sondern auch zahlreiche Steinmännchen bestaunen. Im Bereich des Naturschutzgebietes „Buntebock“ wurde eine weitere Rast eingelegt, bevor es, vorbei an den ersten Häusern von Nieste, wieder bergauf zur Königsalm ging. Hier war der Abschluss unserer Wanderung vorgesehen. Nach einem kräftigen Essen wurden 4 Wanderinnen und Wanderer vom Wanderführer Alfred Meißer mit der „Grimmsteigplakette“ des Wanderverein Niederkaufungen ausgezeichnet. Sie hatten an allen 6 Etappen teilgenommen und bis hier her 85 km gewandert. Die Wanderfreundinnen Christa Schmelzer und Erika Meißer bekamen einen Gutschein von der Königsalm für ihre Bereitschaft, uns bei den vorhergehenden Etappen am Ende in der Weinberghütte mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. Ein Teil der Gruppe hat dann noch den Heimweg nach Oberkaufungen angetreten und die Runde vollendet.
Ich hoffe, dass es nicht nur den Mitgliedern des Vereins sondern auch dem Gast Reinhold Allmeroth gefallen hat und würde mich freuen, wenn bei nächster Gelegenheit alle wieder dabei sind.
Fazit: Wenn es auch unterwegs auf allen Teilstücken einige Ungereimtheiten gab, so ist es doch ein schönes Wandergebiet.

Die beigefügten Bilder zeigen:
1 – Start an der Straßenbahnhaltestelle Oberkaufungen
2 – Rast am „Helserborn“
3 – Steinmännchen
4 – Gruppe an der Königsalm

Etappe 7 von Kaufungen nach Wattenbach

Da einige Wanderfreunde zuir Teilnahme an der ersten Etappe verhindert waren, wurde diese Wegstrecke am 25.11. nochmals gelaufen.
9 Wander-rer/innen mit Wanderführer Alfred machten sich bei winterlichem Wetter erneut auf den Weg. Im Wald hatte sich eine Jagdgruppe versteckt, die uns zwangen, die Streckenführung des Grimm-Steiges neu zu definieren. Nach einem Umweg – wir wurden zum Glück nicht als jagbares Wild erkannt – erreichten wir wohlbehalten den Grimm-Steig wieder und stapften durch Schnee, Matsch und Pfützen unserem Ziel entgegen. Das Wetter und die Wegbeschaffenheit konnten der Wanderfreude nichts anhaben und wir erreichten ca. 1 Stunde später als geplant unser Wanderziel.
Unseren Abschluss machten wir in der Gaststätte „Alte Scheune“ in St. Ottilien, in der 5 Wanderinnen und Wanderer vom Wanderführer mit der „Grimmsteigplakette“ des Wanderverein Niederkaufungen ausgezeichnet wurden.

rm 24.05.

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